Urner gewinnt Engadin Skimarathon

Mit Roman Furger gewinnt zum dritten Mal in Folge ein Schweizer Langläufer den Engadin Skimarathon. Die Französin Anouk Faivre Picon verhindert, dass auch bei den Frauen eine Einheimische jubelt.

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Roman Furger gewann den Engadiner Skimarathon (Bild: Keystone)

Roman Furger gewann den Engadiner Skimarathon (Bild: Keystone)

Langlauf. 2010 liess sich Dario Cologna als Sieger des Volkslaufklassikers feiern. Letztes Jahr strahlte sein Nationalteamkollege Remo Fischer in die Sonne. Und nun jubelte einer, den nur die Wenigsten kennen: Roman Furger (22). Der U23-WM-Dritte ist nur den Kennern ein Begriff, der Urner wurde im Vorfeld nicht zu den engsten Favoriten gezählt. 

Doch Furger machte alles richtig. Er hatte sich auf den 42 km zwischen Maloja und S-chanf stets in den Spitzenpositionen eingereiht. Spätestens seit dem Freitag nach dem zweiten Platz am Nachtsprint des Engadin Skimarathon wusste er, dass er sich in einer hervorragenden Form befindet. Als er an dritter Position in die Schlussabfahrt in Richtung Stadion S-chanf einbog, attackierte der Mann aus Schattdorf und verschaffte er sich einen entscheidenden Vorsprung von einigen Metern.

Die Spitzengruppe bewegt sich über die gefrorenen Oberengadiner Seen. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
42 Bilder
Auf die Plätze, fertig, los! Die Elite-Läufer warten auf den Startschuss. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Das Podium der Männer: 1. Roman Furger (Mitte, CH), 2. Curdin Perl (links, CH), 3. Christian Zorzi (IT). (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Das Podium der Frauen: 1. Anouk Faivre Picon (Mitte, FRA), 2. Seraina Boner (links, CH), 3. Natascia Leonardi Cortesi. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Teilnehmer auf dem Weg zum Start. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Die Ski liegen bereit vor dem Start. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Sportliche Prominenz: Bundesrat Ueli Maurer startet im klassischen Stil über die 42 Kilometer. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Die Startnummern und Unterlagen sind bereit. Der Skimarathon kann beginnen. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Wachstipps vom Profi: Ein Teilnehmer informiert sich über den empfohlenen Wachs. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Grossandrang und gute Stimmung im Marathon Village. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Bundesrat Ueli Maurer unterhält sich mit OK-Präsident Ivo Domaso. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Ob da jeder Läufer seine Skier wieder gefunden hat? (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Die Anspannung steigt vor dem Start. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Ein Startblock auf dem gefrorenen Silsersee. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Das Startgelände kurz vor dem Start. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Auf gehts! Der Start in Maloja zum 44. Engadiner Skimarathon. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Die Gruppe der Läufer ist dicht beisammen. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Fleissige Voluntaris versorgen die Teilnehmer mit neuer Energie. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Verpflegung bei Silvaplana. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Auch Verkleidungen machten die tückische Abfahrt Richtung Pontresina nicht einfacher. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Gerade noch so aufgefangen bei der Abfahrt im Statzerwald. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Bei der tückischen Abfahrt ist Vorsicht geboten. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Schwierige Abfahrt aus dem Statzerwald Richtung Pontresina. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Die Fasnacht scheint doch noch nicht ganz vorbei zu sein. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Bauchlandung: Teilweise war die Abfahrt ohne Sturz nicht zu bewältigen. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Wohin des Weges? (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Der Aufstieg bei Sils. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Aufstieg bei Sils. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Lauf über einen See. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Herrliches Wetter beim 44. Engadiner Skimarathon. (Bild: Swiss-Image / Andy Mettler)
Läufer beim tückischen Anstieg zur St. Moritzer Olympiaschanze. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Ein Marathon-Teilnehmer wird nach einem Sturz versorgt und geborgen. (Bild: Keystone)
In tieferen Lagen war Schnee aufgrund der hohen Temperaturen Mangelware. (Bild: Keystone)
Die Spitzengruppe passiert La Punt. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Langläufer kriegen die Kurve. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Roman Furger (links) gewinnt ganz knapp vor seinem Landsmann Curdin Perl. (Bild: Keystone)
42 Kilometer in den Beinen, aber glücklich über den Zieleinlauf. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Impression vom Zielgelände. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Die strahlende Siegerin des Marathons: Anouk Faivre Picon. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Müde Beine nach 42 Kilometern. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Trotz der Müdigkeit reicht die Kraft noch für ein Lächeln. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)
Und tschüss: Die Teilnehmer treten die Heimreise an. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)

Die Spitzengruppe bewegt sich über die gefrorenen Oberengadiner Seen. (Bild: Swiss-Image / Remy Steinegger)

Furgers Abstand auf den ersten Verfolger Curdin Perl betrug drei Zehntel. Als drittbester Schweizer hinter Cristian Zorzi (It) und Fabio Santus (It) klassierte sich Vorjahressieger Remo Fischer auf Rang 5.

Bei den Frauen verpasste die Einheimische Seraina Boner den Triumph um lediglich 1,3 Sekunden. (Si)

Roman Furger gewann den Engadiner Skimarathon (Bild: Keystone)

Roman Furger gewann den Engadiner Skimarathon (Bild: Keystone)