Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Uruguay: Mit «Beisser» an alte Zeiten anknüpfen

Uruguay will mit den Stürmerstars Luis Suárez und Edison Cavani an längst vergessene Zeiten anknüpfen. An der letzten WM machte Suárez nicht mit Toren auf sich aufmerksam.
Raphael Gutzwiller
Uruguay-Star Luis Suárez. (Bild: Matilde Campodonico/AP Photo)

Uruguay-Star Luis Suárez. (Bild: Matilde Campodonico/AP Photo)

Das Land ist zweimaliger Weltmeister und besitzt das wohl weltbeste Sturmduo – dennoch wird Uruguay von Experten nicht einmal als Geheimfavorit gehandelt. Vielleicht zu Unrecht. Uruguay landete in der WM-Qualifikation in Südamerika überraschend auf dem 2. Rang hinter Brasilien – deutlich vor Argentinien, das die WM-Teilnahme nur knapp schaffte, und dem gescheiterten Südamerika-Meister Chile.

«Uruguay ist ein sehr harter Gegner für jede Mannschaft. Wir zeigen in jedem Spiel unseren Charakter, sind defensiv solide und kraftvoll im Angriff», sagte Captain Diego Godin von Atlético Madrid nach der Qualifikation.

Tatsächlich gilt gerade die Offensive als Trumpf der Südamerikaner. Luis Suárez (Barcelona) und Edinson Cavani (Paris) sorgen dort für die Musik. Und sie sind sehr treffsicher: In ihren Vereinen schossen sie in der abgelaufenen Saison gemeinsam 71 Tore (40 Cavani, 31 Suárez). Mit Toren wollen sie an längst vergangene Zeiten anknüpfen, als das Land 1930 und 1950 zweimal Weltmeister wurde.

Superstar Suárez will an der diesjährigen Weltmeisterschaft also mit Toren auf sich aufmerksam machen. Das war vor vor vier Jahren noch anders: Mit einer Beiss-Attacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini in der Gruppenphase hatte der Stürmer für einen riesigen Skandal und weltweites Aufsehen gesorgt. Die Fifa sperrte Suárez für vier Monate, Uruguay schied ohne seinen Torjäger im Achtelfinal aus.

Uruguay

Einwohner: 3,4 Millionen
Weltrangliste: 17
WM-Teilnahmen: 12
WM-Titel: 2 (1930 und 1950)
Gründung Verband: 1900
Beitritt zur Fifa: 1923

Besonderheit

Nach dem Sieg im WM-Final 1950 gegen Brasilien erhielt der uruguayische Captain Obdulio Varela den Pokal nicht feierlich vor den Zuschauern überreicht. Stattdessen nahm Fifa-Präsident Jules Rimet die Übergabe in den Katakomben des Stadions vor, weil er Ausschreitungen von enttäuschten brasilianischen Fans im Maracanã befürchtete.

Kader

Torhüter: Campana (Independiente), Muslera (Galatasaray), Silva (Vasco da Gama).

Verteidiger: Caceres (Lazio Rom), Coates (Sporting), Gimenez, Godin (beide Atletico), Pereira (Porto), Silva (Independiente), Valera (Penarol).

Mittelfeld: de Arrascaeta (Cruzeiro), Bentancur (Juventus), Laxalt (FC Genua), Nandez (Boca Juniors), Rodriguez (Penarol), Torreira. Sampdoria), Sanchez, Urretaviscaya (beide Monterrey), Vecino (Inter)

Stürmer: Cavani (Paris St. Germain), Gomez (Celta Vigo), Stuani (FC Girona), Suarez (FC Barcelona). Trainer: Oscar Tabarez

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.