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VERKEHRSVERORDNUNG: Kindersitze: Die Fussballklubs laufen Sturm

Eine Bundesverordnung treibt seltsame Blüten: Sportvereine müssen sich mit Kindersitzen eindecken – oder rigoros durchgreifen.
FCL-Nachwuchsleiter Laurent Prince mit U-18-Junior Daniel Schrecker (sitzend) im noch aufzurüstenden Juniorenbus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

FCL-Nachwuchsleiter Laurent Prince mit U-18-Junior Daniel Schrecker (sitzend) im noch aufzurüstenden Juniorenbus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Auswärtsspiele mit kleinen Fussballspielern werden bald zu einer logistischen Herausforderung. Denn ab dem 1. April gilt die neue Verordnung, wonach alle Kinder unter 12 Jahren oder unter einer Körpergrösse von 1,50 Metern im Auto einen Kindersitz brauchen. Das gilt auch für Fussballspieler unterwegs zum Auswärtsspiel.

«Nicht alle Vereine werden die notwendigen Mittel für diese Massnahme zur Verfügung stellen können. Die Jugendbetreuung wird einen grossen Schaden erleiden», sagt Urs Dickerhof, SVP-Kantonsrat und Präsident des Innerschweizer Fussballverbandes. Deshalb hat er eine Kantonsinitiative eingereicht, in welcher er den Bund auffordert, für Vereine eine Ausnahmeregelung auszuarbeiten.

Der FCL Luzern rüstet zwei seiner Busse mit insgesamt 26 Sitzen aus. Der FC Adligenswil hat 50 Kindersitze bestellt – die Eltern der Junioren müssen sich an den Kosten beteiligen. Beim FC Hochdorf müssen die Junioren die Kindersitze selber mitbringen.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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