VERLETZUNGSPECH: Youngster Nicolas Raemy bricht sich den Arm

Nicolas Raemy wird dem HC Kriens Luzern längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Bei einem Sturz im Training zog sich der 18-jährige Luzerner einen Bruch der Elle zu.

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Nicolas Raemy – hier noch im Dress von Borba Luzern – fällt längere Zeit aus. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nicolas Raemy – hier noch im Dress von Borba Luzern – fällt längere Zeit aus. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Riesenpech für den 18-jährigen Handballer Nicolas Raemy: Der talentierte Linkshänder, der neu zum Kader des NLA-Teams des HC Kriens- Luzern gehört, zog sich bei einem Trainingssturz eine schmerzhafte Armverletzung zu. Eine genaue Untersuchung der Verletzung bei HCK-Medical Partner Andreas Remiger (Kantonsspital Nidwalden) hat jetzt die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Raemys Elle des linken Armes (seine Wurfhand) ist nahe beim Handgelenk gebrochen.

Passiert ist der Unfall am Freitag, 30. Juli, im Training bei einem Gegenstoss, als Raemy die Balance in der Luft verlor und zu Fall kam. Bei der Landung stützte er sich so unglücklich mit der Hand auf, dass die Elle brach.

Auch U19-Nationalmannschaft ist betroffen
Konsequenz für den Luzerner: Vier Wochen Gipsverband und kein Handball- Training. Besonders ärgerlich ist das für Raemy deshalb, weil er Ende dieser Woche mit der Schweizer U19-Nationalmannschaft die Vorbereitung für die EM-Endrunde in Montenegro in Angriff genommen hätte. Beim Qualifikationsturnier in Ungarn war Raemy im vergangenen Mai einer der zentralen Leistungsträger und hatte sich auch jetzt für die EM- Teilnahme viel vorgenommen. Diese Pläne hat jetzt der fatale Sturz im Training durchkreuzt.

pd/zim/rem