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Vier Anekdoten der Krienser NLA-Konkurrenz

Die neue Saison in der Handball-NLA hat begonnen. Dabei gibt es einige interessante Kurzgeschichten zu berichten.
Stephan Santschi
Der Luzerner Andy Schmid applaudiert beim Testspiel HSC Suhr Aarau gegen dessen Rhein-Neckar-Löwen. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus, Aarau, 31. Juli 2019)

Der Luzerner Andy Schmid applaudiert beim Testspiel HSC Suhr Aarau gegen dessen Rhein-Neckar-Löwen. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus, Aarau, 31. Juli 2019)

Die NLA-Saison hält keine überraschende Ausgangslage bereit. Die Kadetten Schaffhausen gelten als Titelfavorit Nummer eins, dahinter ringt ein breites Feld um eine gute Positionierung in den Playoffs. Basel und Endingen gelten als Abstiegskandidaten. Besondere Anekdoten bieten sich aber durchaus, wenn man sich bei der Konkurrenz von Kriens-Luzern etwas genauer umschaut:

Der Grösste. Die Kadetten Schaffhausen, achtmal Meister in den letzten zehn NLA-Saisons, verfügen nicht nur über den breitesten und wohl besten Kader. Sie haben nun auch den grössten Spieler unter Vertrag – und dies im wortwörtlichsten Sinne: Der spanische Ex-Weltmeister Angel Montoro misst 2,13 Meter und soll die Schaffhauser im rechten Aufbau noch wurfgewaltiger machen.

Das Chaos. Die Bundesligaspieler Jens Schöngarth, Primoz Prost und Robert Weber sollten auf die kommende Saison hin zu St.Otmar St.Gallen wechseln. Dumm nur, dass der Sportchef Beat Kaiser den Vorstand darüber nicht informiert hatte. Der Präsident stornierte daraufhin umgehend die Transfers, das könne man sich nicht leisten. Und Kaiser musste den Verein verlassen.

Die Hauptsponsoren. Was tun, wenn sich kein zahlungskräftiger Hauptsponsor finden lässt? Man schafft sich Hunderte davon an. So geschehen bei Pfadi Winterthur. 378 Mitwirkende spendeten 75 000 Franken. All ihre Namen werden in der neuen Saison das Trikot der Winterthurer zieren. Bereits im Frühjahr hatten Fans und Sponsoren den Verein mit einer Sammelaktion vor dem Ruin gerettet.

Die Höhenluft. Handball auf 3500 Metern Höhe. Das zelebrierte in der Vorbereitung der BSV Bern. Das eigene Team mass sich auf dem Aletschgletscher mit Südkoreas Nationalteam in einem Showmatch. Gecoacht wurden die Berner von Andy Schmid. Die Jungfraubahnen haben den Luzerner Superstar für sechs Jahre als Markenbotschafter unter Vertrag genommen.

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