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Volley Amriswil nach der Finalniederlage: Versuch es wieder, scheitere besser

Nach dem verlorenen Playoff-Final schaut Amriswils Trainer Marko Klok bereits wieder nach vorne. Er nimmt die Niederlage sportlich, sucht nicht nach Ausreden – und plant schon für die nächste Saison.
Philipp Wolf
Das Amriswiler Team hat sich laut Trainer Marko Klok nichts vorzuwerfen. (Bild: Mario Gaccioli)

Das Amriswiler Team hat sich laut Trainer Marko Klok nichts vorzuwerfen. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Amriswiler Volleyballer sind im diesjährigen Final nicht kläglich, aber doch krachend an Lausanne gescheitert. Nachdem die Thurgauer zuvor problemlos durchs Playoff marschiert waren und vor wenigen Wochen den Schweizer Cup zum dritten Mal in Folge gewonnen hatten, reichte es im Final nicht einmal zu einem Spielgewinn.

Marko Klok, Trainer der Amriswiler, sagt, man habe den Fehlstart – die Heimpleite in Spiel eins – nicht mehr korrigieren können, und schliesslich sei mit Lausanne die bessere Mannschaft Meister geworden. Klok spricht den Waadtländern ohne Umschweife grosses Lob aus. Die Amriswiler seien zwar in Form gewesen, hätten aber keine so guten Leistungen auf den Platz bringen können wie die Lausanner.

Amriswil will wieder dahin, wo es hingehört

Der Niederländer macht seiner Equipe keinen Vorwurf: «Es hat am Schluss zwar nicht gereicht. Aber wir haben gekämpft und so muss es auch sein.» Immerhin haben die Amriswiler im Final alles versucht. Deshalb hält sich Kloks Enttäuschung über die Niederlage in Grenzen. Frei nach Samuel Becketts berühmtem Zitat: «Immer versucht. Immer gescheitert. Egal. Versuch es wieder. Scheitere wieder. Scheitere besser.» Im vergangenen Jahr scheiterte Amriswil bereits im Halbfinal und wurde schliesslich Dritter. In der Saison davor gewannen die Thurgauer den Meistertitel. Da möchte Klok mit seinem Team, das er noch mindestens zwei weitere Jahre betreuen wird, wieder hin.

Für Klok geht es nun zunächst aber einmal zurück in die Heimat. Zuerst steht ein Kurzurlaub an und danach nimmt er im niederländischen Frauennationalteam die Funktion des Assistenztrainers wahr.
Daneben ist die Kaderplanung Amriswils für die nächste Saison schon in vollem Gange. Sechs, sieben Stützen dieser Saison seien schon weiter verpflichtet worden. Daneben wolle man mit zwei Talenten weitermachen. Um all das zu planen, sassen Klok und die Verantwortlichen bei Amriswil bereits am Tag nach der verlorenen Meisterschaft wieder zusammengesessen. So stehen auch schon drei Abgänge fest.

Drei Stützen
beenden Karriere

Libero Clément Daniel, Zuspieler Joshua Howatson und Mitte-Spieler Aleksandar Ljubicic beenden ihre Karrieren. Für alle drei habe man schon jungen Ersatz gefunden, so Klok. Nun sei man noch auf der Suche nach ein, zwei Zuspielern. Das Ziel für die nächste Saison ist für den Verein längst klar: Meister werden. Und wenn es damit nicht klappt, dann eben besser scheitern als in dieser Saison.

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