VOLLEYBALL: Beachvolleyball-Elite kommt nach Luzern

In einem Monat macht die Elite der Beachvolleyszene in Luzern Halt. Am Montag haben die Organisatoren über die Eckdaten des Turniers informiert.

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Während vor dem Lido der erste Bagger auffährt, geben vier Schweizer Nationalspielerinnen schon mal ein erstes Müsterchen ab (von links): Joana Heidrich, Anouk Vergé-Dépré, Isabelle Forrer, Tanja Goricanec und Tanja Hüberli. (Bild: Pius Amrein)

Während vor dem Lido der erste Bagger auffährt, geben vier Schweizer Nationalspielerinnen schon mal ein erstes Müsterchen ab (von links): Joana Heidrich, Anouk Vergé-Dépré, Isabelle Forrer, Tanja Goricanec und Tanja Hüberli. (Bild: Pius Amrein)

Die Schweizer Alexei Strasser (rechts) und Nico Beeler klatschen ab im Spiel gegen Mexiko. (Bild: Philipp Schmidli (Neue LZ))
30 Bilder
In den Pausen sorgen diese "Chicas" für eine Abwechslung der besonderen Art. (Bild: Leserbild Margrith Imhof Röthlin)
Die Zuschauertribüne ist am Samstag gut gefüllt. (Bild: Philipp Schmidli (Neue LZ))
Der Schweizer Alexei Strasser (rechts) im Spiel gegen Mexiko am Samstag. (Bild: Philipp Schmidli (Neue LZ))
Auch die Frauen spielten am Samstag erneut an der Beachvolleyball World Tour im Lido Luzern (Bild: Philipp Schmidli (Neue LZ))
Tänzerinnen im Beachvolley-Sand in Luzern. (Bild: Keystone)
Nadine Zumkehr und Joana Heidrich feiern einen Punktgewinn. (Bild: Keystone)
Joana Heidrich (Schweiz) beim Beachvolley-Event in Luzern. (Bild: Keystone)
Sind dieser Tage bester Laune und geniessen die Zeit in Luzern – beides nicht nur wegen des Sports: Janis Smedins (links) und Aleksandrs Samoilovs. (Bild: Heinz Steimann)
Nicole Eiholzer und Nina Betschart im Spiel gegen die Russinnen. (Bild: Keystone)
Nicole Eiholzer und Nina Betschart im Spiel gegen die Russinnen. (Bild: Keystone)
Isabelle Forrer und Anouk Verge-Depre im Spiel gegen das Duo aus Finnland. (Bild: Keystone)
Isabelle Forrer und Anouk Verge-Depre im Spiel gegen das Duo aus Finnland. (Bild: Keystone)
Sebastian Chevallier (rechts) blockt einen Ball. (Bild: Keystone)
Alexei Strasser und Nico Beeler während eines Matches in Luzern. (Bild: Keystone)
Nico Beeler beweist Geschicklichkeit mit dem Volleyball. (Bild: Keystone)
Marco Krattiger (links) und Sebastian Chevallier. (Bild: Keystone)
Jonas Kissling (links) und Mats Kovatsch. (Bild: Keystone)
Jonas Kissling (rechts) mit einem Smash gegen den Holländer Robert Meeuwsen. (Bild: Keystone)
Auf dem Weg zum spektakulären Punktgewinn: US-Boy Derek Olson (rechts) versenkt den Ball gleich im gegnerischen Feld und sichert sich mit Partner Hudson Bates einen Startplatz in der heutigen Qualifikation. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Biergarten direkt am See. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Die Zuschauertribüne auf dem Center Court ist am Dienstag halb gefüllt. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Beachvolleyballer erholen sich im Schatten. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Der Initiant und OK-Präsident des Turniers blickt voller Vorfreude auf die nächsten Tage: Marcel Bourquin. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Linienrichter gibt einen Punkt. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Voller Einsatz für ein Schnitzel: Ballbub und Platzwart Noris Iten. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)
Die beiden Beachvolleyballerinnen Nina Betschart (links) und Nicole Eiholzer haben vor dem Turnier grosse Ambitionen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Aufbauarbeiten für das FIVB World Tour Open Luzern am 7. Mai. (Bild: René Meier)
Ein Bagger verteilt am 7. Mai den Sand. (Bild: Nadia Schärli (Neue LZ))
Aufbauarbeiten am 7. Mai für das VIP-Zelt. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Schweizer Alexei Strasser (rechts) und Nico Beeler klatschen ab im Spiel gegen Mexiko. (Bild: Philipp Schmidli (Neue LZ))

Das «FIVB World Tour Open» macht vom 12. bis 17. Mai auf der Luzerner Lidowiese Halt, dem ersten Turnier auf europäischem Boden in diesem Wettspielkalender. Die Besten der Besten, die Spitzenteams aus Brasilien, China, Deutschland, Argentinien, Neuseeland, Kanada, Spanien, Mexico, USA und weiteren Ländern geben sich ein Stelldichein. Insgesamt kämpfen 32 Männer- und 32 Frauenteams um Siege und Medaillen, Ruhm und Ehre. Während die Schweiz bei den Männern eher Aussenseiterchancen besitzt, drängen die Schweizer Frauen mit ihren aufkommenden Teams direkt an die Spitze.

Tribüne für 2500 Zuschauer

Insgesamt werden für die rund 200 Spiele 46 Lastwagen voll Sand herangekarrt. Das entspricht über tausend Tonnen Quarzsand. Die Veranstalter baut auf der Lidowiese eine Tribüne mit einem Fassungsvermögen für 2500 Zuschauer auf. Erwartet werden an allen Wettkampftagen 40'000 Zuschauer. Im Einsatz stehen gegen 300 Helfer. Dank Sponsoren ist der Eintritt an allen Turniertagen kostenlos.

Warum Luzern?

In der Schweiz setzen Gstaad mit seinem traditionsreichen Grossturnier und dieses Jahr die EM in Biel die Akzente. Luzern hat etwas anderes im Sinn: «Hier soll ein wahres Boutique-Turnier entstehen», sagt OK-Präsident Marcel Bourquin. «Klein, aber fein» will sich das Luzern Open einen festen Platz im Wettkampfkalender der Weltelite erobern, hinter den weltweit vier Major- und den sechs Grand Slam Turnieren. Gemäss dem Veranstalter soll Luzern für die Athleten in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen, insbesondere für das Sammeln von Punkten für das Ranking.

Turnierdirektor ist Siegbert «Siggi» Brutschin, Direktor des Grand Slam Turniers in Berlin. Er spricht von einem «Tempo-Anlass»: «Wir bauen gewissermassen eine Stadtstruktur im Niemandsland. Strom, Wasser, Essen,
Kommunikation und vieles mehr muss für Athleten, Zuschauer und Medien herangeschafft werden.»

2016 findet auf der Lidowiese die U21-WM im Beachvolleyball statt. 2008 ging an derselben Stelle das Turnier der inzwischen eingestellten European Championship Tour über die Bühne.

1,5 Millionen Franken beträgt das Budget für den Grossanlass, wobei der Kanton Luzern 100'000 Franken beisteuert. Die Stadt Luzern erlässt den Organisatoren ausserdem die Gebühren für die Benützung des öffentlichen Grundes für zwei Jahre (total 52 000 Franken).

HINWEIS
Weitere Infos zum Turnier auf www.beachvolley-lucerne.ch

Mehr zum Thema am 14. April in der Neuen LZ.

pd/rem

Die Schweizermeisterinnen Tanja Hüberli (links) und Tanja Goricanec werden Mitte Mai auch in Luzern zu bestaunen sein, im Bild 2014 an der Coop Beachtour in Basel. (Bild: Keystone)

Die Schweizermeisterinnen Tanja Hüberli (links) und Tanja Goricanec werden Mitte Mai auch in Luzern zu bestaunen sein, im Bild 2014 an der Coop Beachtour in Basel. (Bild: Keystone)

Diese Schweizer Spielerinnen sind Mitte Mai in Luzern in Aktion zu sehen. (Bild: PD)

Diese Schweizer Spielerinnen sind Mitte Mai in Luzern in Aktion zu sehen. (Bild: PD)