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VOLLEYBALL: Bitteres Ende für Steinhausen

Trotz eines neuerlichen 3:0-Erfolgs gegen den Tabellenführer Luzern verpasst das Team die Playoff-Qualifikation in der Nationalliga B. In der Abstiegsrunde warten bislang unbekannte Gegner.
Jessica Rügge

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Am Ende hiess es warten. Steinhausen hatte seinen Teil erfüllt, um die Playoffs zu erreichen: einen 3:0-Erfolg gegen den Leader Luzern. Jetzt mussten auch die Gegner mitspielen. Tatsächlich wurde es im Match zwischen Züri Unterland und Obwalden spannend. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Bei einem Sieg der Zürcherinnen hätte Steinhausen den vierten Platz erobert. Doch Obwalden setzte sich durch und hat trotz Punktgleichheit gegenüber den Zugerinnen den Vorteil eines Siegs mehr auf dem Konto – gleich wie das drittplatzierte Aadorf.

In der Abstiegsrunde wird in Hin- und Rückspielen gegen die vier letztplatzierten Teams der Westrunde gespielt: Therwil, Fribourg, Fides Ruswil und Gerlafingen. Die Poule beginnt in der ersten Februarwoche, der Spielplan ist noch ausstehend.

Es war ein bitteres Ende eines Tages, der so gut begonnen hatte für Steinhausen. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen zeigten sie auch im zweiten mit dem Tabellenführer Luzern eine starke Leistung. Nach starkem Service von Zuspielerin Sarah Strübin führten die Gäste schnell mit 4:0. Die Zugerinnen schafften es von Anfang an, die Gastgeber unter Druck zu setzen. Dank weiterhin guten Aufschlägen und einem schnellen Angriffspiel gewannen sie den ersten Satz deutlich mit 25:16. Im zweiten Durchgang schafften es die Luzernerinnen, nach einem Wechsel auf der Aussenposition, zu ihrem Spiel zu finden, sodass sie mit 7:3 in Führung gingen.

Aber die Steinhauserinnen liessen sich nicht beeindrucken und erspielten mit einem guten Aufschlag von Lisa Adler den Ausgleich. Auch im weiteren Spielverlauf behielt Steinhausen die Oberhand. Neben druckvollen Aufschlägen spielte Strübin immer wieder präzise über die Aussenpositionen, und die Angreiferinnen konnten die Bälle im Feld des Gegners platzieren. Die Blockarbeit und die Defensive auf Zuger Seite waren an diesem Tag ebenfalls besser als diejenige der Gegnerinnen. Schliesslich gewann Steinhausen auch die Sätze zwei (25:23) und drei (25:22).

Motivation aus dieser Leistung

Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zum Sieg. Dieser lässt trotz der Enttäuschung zum Schluss für den weiteren Verlauf der Saison auf mehr Erfolge hoffen. Auch Trainer Thomas Böbner schaut nach vorn: «Um in unserer Situation noch unser Ziel, die Playoffs, zu erreichen, hätten wir viel Glück gebraucht. Am Können hat es in diesem Moment nicht gelegen. Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden.» Dennoch hatte er auch mahnende Worte: «Wir haben hart für unser Saisonziel gekämpft, jedoch leider nicht hart genug. Ein weiteres Mal heisst es nach vorne schauen und die Playouts mit guten Spielen und harter Arbeit zu beenden, um uns einen Startplatz in der NLB für die Saison 2018/19 zu sichern.»

NLB. Ostgruppe.Schlussrangliste: 1. Luzern 14/29 (35:24). 2. Toggenburg 14/29 (37:23). 3. Aadorf 14/24 (32:25). 4. Obwalden 14/24 (31:28). 5. Steinhausen 14/24 (30:27). 6. Glaronia Glarus 14/20 (27:27). 7. Giubiasco 14/14 (22:34). 8. Züri Unterland 14/4 (15:41).

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