Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VOLLEYBALL: Cup-Highlight für die Volleya Obwalden

Volleya Obwalden stehen zum Auftakt ins neue Jahr gleich zwei Highlights an. Am Samstag steht gegen Glarus die Playoff-Qualifikation im Vordergrund, am Sonntag wartet im Cup der A-Ligist Kanti Schaffhausen.
Beat Sauser
Trainer Nik Buser erläutert seinen Spielerinnen bei einem Time-out die Spieltaktik. (Bild: Beat Sauser)

Trainer Nik Buser erläutert seinen Spielerinnen bei einem Time-out die Spieltaktik. (Bild: Beat Sauser)

Beat Sauser

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Nach verhaltenem Start rollten die NLB-Frauen von Volleya Obwalden das Feld sukzessive von hinten auf. Sie spielten vor allem in den letzten fünf Spielen ihre ausgezeichnete Form aus, wo sie jeweils als Siegerinnen vom Feld gehen konnten. Im letzten Match schafften es die Obwaldnerinnen, zum VBC Aadorf aufzuschliessen, der seine Playoff-Qualifikation schon auf sicher glaubte.

So wie sich die Tabellensituation derzeit präsentiert, haben Volley Luzern und wohl auch Toggenburg die Tickets für die Playoffs bereits gebucht. Dahinter streiten sich mit Steinhausen, Aadorf und der Volleya gleich drei Teams um die verbleibenden zwei Plätze. Aber auch Glarus darf sich noch Chancen ausrechnen. Volleya-Trainer Nik Buser und sein Team könnten nach dem letztjährigen Aufstieg mit dem Einzug in die Playoffs ein weiteres Kapitel in der Erfolgs­geschichte schreiben.

Hierfür muss morgen Samstag auch die Hürde Glaronia Glarus genommen werden. In der Hinrunde unterlagen die Obwaldnerinnen knapp mit 2:3-Sätzen. Die Kräfteverhältnisse sind aber alles andere als klar. Die bunt gemischte Truppe aus dem Kanton Glarus bekam es gleich zu Saisonbeginn mit den Teams zu tun, die derzeit die Tabelle anführen. Somit blieb nicht genügend Zeit, aus Neuzuzügen und Stammspielerinnen ein kompaktes Team zu formen. Von Abstimmungsproblemen geplagt, blieben sie hinter den Erwartungen zurück. Das erste siegreiche Spiel resultierte ausgerechnet aus der Begegnung gegen Volleya Obwalden. Ein Lichtblick war auch der 3:0-Sieg gegen Steinhausen. Für die übrigen Spiele hatten die Glarnerinnen aber eine bessere Ausbeute erwartet. Glaronia besitzt die Fähigkeiten zum Spitzenteam, aber mit der Umsetzung auf dem Feld klappte es mehrheitlich nicht. Dabei wissen sie mit der Brasilianerin Thais De Azevedo Camargo und der 1,90 Meter grossen Mazedonierin Sanja Nikolovska zwei äusserst schlagkräftige Angreiferinnen in ihren Reihen.

Zwei unterschiedliche Philosophien treffen morgen Samstag in der Vereinshalle Sarnen auf­einander. Erfahrene Ausnahmespielerinnen auf der einen Seite gegen eine kompakte Teamleistung auf der anderen Seite. Für grosse Spannung und viele Emotionen ist bestimmt gesorgt.

Das erste Wochenende des Jahres hat für das NLB-Team die ultimative Bewährungsprobe auf Lager. Am Sonntag ist das NLA-Team Kanti Schaffhausen (Rang 4) in Sarnen zu Gast. Die Obwaldnerinnen haben in diesem Cupspiel die Möglichkeit, Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln. Diese könnten sich im Verlauf der Saison noch als wertvoll erweisen. Mit Sicherheit ist ein Match gegen ein NLA-Team auch ein persönliches Highlight in der Karriere einer Spielerin.

Hinweis

Meisterschaft, NLB. Samstag: Volleya Obwalden – Glarus (20.00 Uhr, Vereinshalle Sarnen).

Schweizer Cup. Sonntag: Volleya Obwalden – Kanti Schaffhausen (17.00 Uhr, Vereinshalle Sarnen).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.