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VOLLEYBALL: Diesmal halten die Nerven

Die Steinhauserinnen sind in Glarus dabei, wie schon im ersten NLB-Saisonspiel eine 2:0-Satzführung aus der Hand zu geben. Doch letztlich geht der Plan auf – auch dank einer besonders starken Waffe.
Jessica Rügge
Steinhausens Lisa Adler (Nummer 2) zeigt eine starke Partie. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen, 14. Oktober 2017))

Steinhausens Lisa Adler (Nummer 2) zeigt eine starke Partie. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen, 14. Oktober 2017))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Im ersten Satz gegen Glarus lagen die Steinhauserinnen von Beginn weg immer ein paar Punkte zurück. Beim Spielstand von 9:12 aus der Sicht der Gäste nahm deren Trainer, Thomas Böbner, die erste Auszeit, weil sich die Fehlerquote erhöhte. Das Time-out wirkte: Die Zugerinnen fanden zu einem cleveren und frechen Spiel. Die Zuspielerin Natascha Gantner konnte immer wieder ihre Aussenangreiferinnen in Szene setzen, und eine Aufschlagserie von Lisa Adler führte zu einer 19:16-Führung. Kurzzeitig geriet diese Führung allerdings in Gefahr, denn die Gastgeberinnen wollten sich nicht so leicht geschlagen geben. Steinhausen behielt jedoch die Nerven und holte sich den ersten Satz­gewinn des Spiels mit 25:21.

Satz zwei begann direkt mit einer starken Aufschlagserie von der wieder eingewechselten ­Sarah Strübin – sie erspielte eine 8:0-Führung. Dieses Punktepolster zu Beginn des Satzes war Gold wert für die Steinhauserinnen. Denn in der zweiten Satzhälfte schlichen sich einige leichte Fehler ein. Letztlich gewannen die Gäste doch klar mit 25:19.

Im dritten Satz fehlte dem Team die mentale Stärke. Der Satz ging deutlich verloren (14:25), und Erinnerungen an die Vorwoche wurden wach, als Steinhausen eine 2:0-Satzführung verspielt hatte. Doch der Wille, es diesmal besser zu machen, stand den Zugerinnen ins Gesicht geschrieben. Sie gingen zunächst in Führung, sahen sich aber wegen Eigenfehlern mit 9:13 im Rückstand liegen. Der Trainer Böbner nahm erneut eine Auszeit und fand die richtigen Worte. Steinhausen glich die Partie mit dem 16:16 aus und ging mit 21:17 in Führung. Besonders die Aufschläge von Lisa Adler, die auch schon in den Sätzen zuvor immer wieder Druck auf den Gegner ausgeübt hatten, waren eine starke Waffe. Aber ein Ball, der ohne Not im Aus landete, und ein Angriff ins Netz machten es noch einmal kurz spannend: Glarus schaffte den Ausgleich zum 21:21. Steinhausen machte in der Folge vier Punkte in Serie und gewann die Partie doch noch mit 3:1.

Die Assistenztrainerin Kay-Yasmin Schmid, die nach einigen Wochen Absenz wieder bei dem Team sein konnte, äusserte sich wie folgt zum Sieg: «Es war ein Befreiungsschlag, nach dem verlorenen dritten Satz den vierten mit einer guten Teamleistung zu gewinnen. Es gibt immer noch ein paar Kleinigkeiten zu optimieren, aber es ist schön, einen Sieg in der Tasche zu haben.»

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