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VOLLEYBALL: Emmer sind auf gutem Weg

Emmen-Nord macht mit dem 3:0-Heimsieg über Huttwil einen weiteren Schritt in Richtung Saisonziel. Und dieses ist klar definiert.
Ruedi Vollenwyder
Der Emmer Alain Studhalter bei der Blockarbeit. (Bild: Nadia Schärli (Emmen, 18. November 2017))

Der Emmer Alain Studhalter bei der Blockarbeit. (Bild: Nadia Schärli (Emmen, 18. November 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Das Spielniveau im 1.-Liga-Spiel (Gruppe C) zwischen Volley Emmen-Nord (Rang 2, 15 Punkte) und Regio Huttwil (Rang 6, 7 Punkte) war äusserst bescheiden. Um so mehr erstaunte, dass die spielerisch limitierten Berner das Emmer Team nahe an einen Satzverlust bringen konnten. Denn gleich zweimal (24:23 und 25:24) hatte Regio Satzball. Beide Satzbälle konnte der Favorit abwehren und das Resultat wieder drehen. Ein Smash von Nico Schmid nach einem starken Service von Alain Studhalter brachten den Emmern den 27:25-Satzsieg ein. Jan Christen, der eine gute Vorstellung bot, bemängelte denn auch die Leistung in diesem mit Ach und Krach gewonnenen Auftakt-Satz. «Ich weiss nicht wieso, wir kamen einfach nicht wie gewohnt ins Spiel. Wir konnten nicht abrufen, was wir spielen können.»

Im zweiten (25:15) und dritten Satz (25:20) sah man dann ein Emmen-Nord, das seiner Favoritenrolle endlich gerecht wurde. Die Servicebälle kamen, die Annahmen und Blocks funktionierten. Bei den Bernern hingegen war nach dem Verlust des ersten Satzes die Luft draussen. Die Quote an Eigenfehlern schnellte ins Unermessliche, sodass Emmen keine Mühe mehr bekun­dete, diesen unspektakulären Match mit 3:0 nach Hause zu bringen.

Emmen soll noch konstanter und selbstbewusster werden

«Auftrag erfüllt, den Match gewonnen», meldet denn auch Jan Christen, der seit «Kindsbeinen» bei Emmen-Nord Volleyball spielt. «Wir sind eine gut harmonierende Truppe, gemischt mit jungen und routinierten Spielern. Und mit Peter Ulrich haben wir einen kompetenten Trainer, der uns fordert und technisch wie auch spielerisch weiterbringen will», nennt der Landschaftsgärtner die Gründe, weshalb Emmen-Nord so gut dasteht. Deshalb ist auch Jan Christens Saisonziel klar definiert: «Wir wollen in die NLB aufsteigen.»

Von einem Aufstieg spricht Trainer Peter Ulrich noch nicht. Seiner Meinung nach haben seine Schützlinge, den Match gegen Regio ausgenommen, bisher aber «eine solide Leistung geboten». Er ergänzt wehmütig: «Auch die bisher einzige Niederlage gegen den Leader VBC Schönenwerd (1:3) wäre vermeidbar gewesen.» Als primäres Ziel nennt der Volleyballfachmann das Erreichen der Playoffs. «Erst dann wird das nächste Ziel gesetzt.» Ein Problem, welches auch im Startsatz gegen Regio nicht zu übersehen war, will er, zusammen mit den Spielern auf dem Spielfeld, noch ausmerzen. «Mein Team muss selbstbewusster und konstanter auftreten. Ich will meine Schützlinge so weit bringen, dass diese das Leistungslevel auch gegen vermeintlich schwächere Gegner über die gesamte Spieldauer hinweg hochhalten können.» Wenn ihm die Beseitigung dieser Baustelle gelingt, dann gilt Emmen-Nord wirklich als ernsthafter Kandidat auf einen der beiden Playoff-Plätze.

Männer 1. Liga

Gruppe C: Buochs – Lugano 3:0. Schönenwerd – Traktor Basel 3:2. Volley Luzern – Aeschi 3:1. Emmen-Nord – Regio Huttwil 3:0. – Rangliste: 1. Schönenwerd III 7/17 (20:10). 2. Emmen-Nord 6/15 (16:3). 3. Traktor Basel II 6/11 (14:11). 4. Buochs 6/10 (13:10). 5. Volley Luzern II 6/10 (13:11). 6. Regio Huttwil 6/7 (8:13). 7. Kanti Baden 6/5 (7:15). 8. Dragons Lugano 7/5 (9:19). 9. Aeschi 6/4 (7:15).

Emmen-Nord – Regio Volley 3:0

Gersag. – 30 Zuschauer. – SR Betschart/Renggli. – Spieldauer: 63 Minuten. – Sätze: 27:25, 25:15, 25:20. – Emmen-Nord: Bachmann, Schmid, Christen, Ulrich, Perezic, Studhalter, Béboux (Libero); Bienz, Blatter (Libero).

Männer, 1. Liga. Gruppe D: Jona II – Amriswil 1:3. LK Zug – Andwil-Arnegg 3:1. Lunkhofen – Uster 3:0. Näfels – Wetzikon 3:0. – Rangliste: 1. Näfels II 7/17 (19:6). 2. Wil 5/14 (15:3). 3. Amriswil II 6/13 (15:9). 4. Wetzikon 6/11 (12:9). 5. Uster 7/7 (9:17). 6. Andwil-Arnegg 5/6 (10:12). 7. LK Zug 6/6 (10:15). 8. Jona II 6/5 (8:16). 9. Lunkhofen 8/5 (10:21).

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