Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VOLLEYBALL: Ende gut, alles gut

Die Steinhauserinnen haben am letzten Spieltag des NLB-Playouts Fribourg mit 3:0 geschlagen und den Klassenverbleib auf direktem Weg sichergestellt. Dafür benötigten sie allerdings Unterstützung.
Jessica Rügge
Geschafft! Alaia Adler (Nummer 12) steht für die unbändige Freude der Steinhauserinnen. (Bild: Christian H. Hildebrand (Steinhausen, 24. März 2018))

Geschafft! Alaia Adler (Nummer 12) steht für die unbändige Freude der Steinhauserinnen. (Bild: Christian H. Hildebrand (Steinhausen, 24. März 2018))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Die Erleichterung war raumgreifend in der grossen Sunnegrundhalle. Der VBC Steinhausen gewann gegen das Tabellenschlusslicht Fribourg wie gefordert mit 3:0. Weil Züri Unterland gegen Ruswil ebenso klar gewann, stand fest: Der VBCS wird auch in der kommenden Saison in der NLB spielen.

Der Trainer Thomas Böbner sagte nach dem Spiel erleichtert: «Ich bin froh, konnten wir unser Können abrufen und uns somit den Ligaerhalt sichern. Nun geht es in die verdiente Pause.» Die Mittelblockerin Jessica Rügge drückte ihren Stolz auf das Team aus. «Wir haben wieder gezeigt, was wir wirklich können, und das diesmal auch über die gesamte Spielzeit. Wir haben uns trotz dreier schlechter Spiele davor nicht aufgegeben – das ist sicher etwas Besonderes.»

Die angesprochene Niederlagenserie brachte die Steinhauserinnen in eine emotional schwierige Ausgangslage für das letzte Spiel gegen Fribourg. Allen Zweifeln zum Trotz zeigten sie von Beginn weg eine konstante und sehr gute Teamleistung. Die Zuspielerin Natascha Gantner setzte die Angreiferinnen immer wieder in Szene, über alle Positionen hinweg gelang Steinhausen ein druckvolles Angriffsspiel. Auch in der Defensive standen die Zugerinnen sicher. War der Block in den vorangegangenen Spielen noch eine Schwachstelle gewesen, punkteten die Gastgeberinnen nun immer wieder in diesem Spielelement. Für die grossgewachsene neue Fribourg-Ausländerin war kein Durchkommen möglich. Steinhausen gewann den ersten Durchgang mit 25:14.

Betschart ist nervenstark

Im zweiten Satz schaffte es Steinhausen nicht, das Niveau zu halten. Die Westschweizerinnen hingegen fanden ein wenig besser ins Spiel und führten ab Mitte des Satzes immer mit wenigen Punkten. Beim Spielstand von 23:20 für die Gäste wurde es enorm spannend. Thomas Böbner nahm seine zweite Auszeit, konnte aber zunächst den Spielrhythmus des Gegners nicht brechen. Dann fasste er einen goldrichtigen Entschluss: Er wechselte Mara Betschart ein. Diese bewies Nervenstärke und führte Steinhausen mit druckvollem Service zum Sieg des Satzes – 26:24.

Im dritten Satz lief auf Zuger Seite alles wie von allein weiter. Fribourg kämpfte zwar und blieb dran, doch Steinhausen liess nie in allen Spielelementen nach, sodass sie schliesslich klar mit 25:18 gewannen und ihren Teil zum Verbleib in der zweithöchsten Liga beitrugen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.