Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VOLLEYBALL: Fides Ruswil kommt schlecht in Fahrt

Das Punktekonto des NLB-Teams Fides Ruswil ist mit zwei Zählern äusserst mager. Die Teamverantwortlichen haben die Baustellen für den ausbleibenden Erfolg erkannt.
Ruedi Vollenwyder
Eveline Limacher-Emmenegger (links) und Francesca Nicoli, hier im Spiel gegen Münchenbuchsee, strecken sich vergeblich. Fides Ruswil verlor am Wochenende beide Partien. (Bild: Roger Sütterlin (Ruswil, 5. November 2017))

Eveline Limacher-Emmenegger (links) und Francesca Nicoli, hier im Spiel gegen Münchenbuchsee, strecken sich vergeblich. Fides Ruswil verlor am Wochenende beide Partien. (Bild: Roger Sütterlin (Ruswil, 5. November 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Nach zwei engen verlorenen Matches gegen Fribourg (2:3) und Val-de-Travers 2:3 sowie der klaren 0:3-Heimniederlage gegen Genève Volley strauchelten die Frauen von Fides Ruswil unerwartet auch gegen den vormaligen Tabellenletzten VBC Gerlafingen mit 1:3 (25:19, 24:26, 13:25, 22:25). «Eine unerklärbare Niederlage», resümierte Vera Bachmann, «eineinhalb Sätze lang hatten wir die Solothurnerinnen im Griff. Nach dem mit 24:26 verlorenen zweiten Satz passte von unserer Seite her dann überhaupt nichts mehr zusammen.» «Es schien, als hätten meine Spielerinnen Angst davor gehabt, diese Partie zu gewinnen», meinte Trainer Peter ­Marti etwas lakonisch.

Positive Ansätze – trotz zweiter Niederlage

Im zweiten Match dieser Doppelrunde wollten die Schützlinge um Trainer Peter Marti dieses Negativerlebnis gegen den VBC Münchenbuchsee positiv verarbeiten. Dieses Ansinnen ging allerdings nur bedingt auf. Gegen das stark und mit viel Power spielende Berner Spitzenteam hatten die Ruswilerinnen keine Chance und verloren deutlich mit 0:3. Vera Bachmann, die wie Mirjana Blazevic mit NLA-Erfahrung im Rucksack von Volley Top Luzern zu Fides Ruswil gestossen ist, kann aus dieser Partie gleichwohl Positives abgewinnen. «Gegenüber dem verlorenen Match in Gerlafingen haben wir uns spielerisch stark gesteigert. Uns sind gegen die mit viel Power spielenden Bernerinnen ein paar tolle Punkte gelungen.» Diese positiven Flows will sie, zusammen mit den Teamkolleginnen, mit in die nächsten Partien nehmen.

Mangelnde Abstimmung in den Spielabläufen

Bei der Ursachenforschung, weshalb Fides Ruswil nach fünf Partien nur zwei magere Punkte auf dem Konto hat, sichteten Teamchef Peter Marti und Assistenztrainer Michael Emmenegger schon ein paar Baustellen. «Die gewichtigste Schwäche ist die noch mangelhafte Abstimmung der Spielabläufe», sieht Michael Emmenegger das Hauptübel, weshalb es dem Team nicht läuft. «Die Einbindung der neu zu uns gestossenen Spielerinnen Vera Bachmann, Mirjana Blazevic und Francesca Nicoli ins Spielsystem ist noch nicht abgeschlossen.» Doch in dieser Hinsicht befinde sich die Mannschaft, laut Emmenegger, auf einem guten Weg. «Die Automatismen beginnen in unserem Spielaufbau, wenn auch mit Abstrichen, immer besser zu greifen», sieht Emmenegger für die nächsten Partien «Licht im dunklen Tunnel».

Ein weiteres Übel sichtet Trainer Peter Marti in der Inkonstanz. «Bis auf die Partien gegen Genève und gegen Münchenbuchsee hatten wir gute Möglichkeiten, die Spiele zu gewinnen. Nach wirklich guten Spielphasen bestraften wir uns jeweils selber, weil die Spielerinnen, entgegen der Volleyball-Logik, die falschen Entscheide trafen», haderte der umsichtige Trainer. Mit anderen Worten: Licht und Schatten wechselten sich im Spiel der Ruswilerinnen jeweils munter ab.

Auch nach dem unbefriedigenden Saisonstart bleibt man bei Fides Ruswil ruhig. «Wenn wir die Playoffs, welche immer noch in Reichweite liegen, nicht schaffen, dann werden wir für die Playouts sicher parat sein», gibt sich Michael Emmenegger kämpferisch. «Denn die Qualität im Team ist da, jetzt muss endlich ein Erfolgserlebnis her», kennt Peter Marti den Schlüssel zur Aufholjagd.

Frauen, NLB

Westgruppe. 4. Runde: Gerlafingen – Fides Ruswil 3:1. Genève Volley – Val-de-Travers 3:0. Therwil – Neuchâtel 3:0. Münchenbuchsee – Fribourg 3:0. – 5. Runde: Val-de-Travers – Neuchâtel 3:2. Fribourg – Therwil 1:3. Fides Ruswil – Münchenbuchsee 0:3. Genève – Gerlafingen 3:0.

Rangliste (alle 5 Spiele): 1. Münchenbuchsee 13 (14:3). 2. Genève 12 (13:3). 3. Val-de-Travers 9 (12:10). 4. Therwil 9 (10:7). 5. Neuchâtel II 6 (8:12). 6. Fribourg 5 (7:11). 7. Gerlafingen 4 (5:13). 8. Fides Ruswil 2 (5:15).

Fides Ruswil – Münchenbuchsee 0:3

Dorfturnhalle. – 90 Zuschauer. – SR Wüth­rich/Geier. – Spieldauer: 60 Minuten. – Sätze: 20:25, 18:25, 18:25. – Fides Ruswil: Bachmann, Nicoli, Bühler, Limacher, Niederberger, Blazevic, Bogosavljevic (Libera); Kesten, Furrer, Seghers, Bättig (Libera).

Ostgruppe. 4. Runde: Züri Unterland – Steinhausen 1:3. Volleya Obwalden – Aadorf 2:3. Glarus – Volley Luzern 2:3. Giubiasco – Toggenburg 3:2. – 5. Runde: Volley Luzern – Toggenburg 3:1. Steinhausen – Giubiasco 2:3. Aadorf – Züri Unterland 3:1. Glarus – Volleya Obwalden 3:2.

Rangliste: 1. Volley Luzern 5/12 (15:8). 2. Aadorf 5/11 (14:9). 3. Steinhausen 5/11 (13:9). 4. Toggenburg 5/9 (12:9). 5. Giubiasco 5/7 (11:12). 6. Volleya Obwalden 5/5 (8:12). 7. Glaronia Glarus 5/4 (9:14). 8. Züri Unterland 5/1 (6:15).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.