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VOLLEYBALL: Fides Ruswil: Mit viel Selbstvertrauen zum Sieg

Das Frauenteam von Fides Ruswil gewinnt das erste Spiel der Abstiegsrunde gegen Glarus mit 3:1. Den Rottalerinnen ist der Ligaerhalt in der Nationalliga B durchaus zuzutrauen.
Theres Bühlmann
Hat mit Fides Ruswil den Ligaerhalt im Visier: die 21-jährige Mirjana Blazevic. (Bild: Corinne Glanzmann (Ruswil, 3. Februar 2017))

Hat mit Fides Ruswil den Ligaerhalt im Visier: die 21-jährige Mirjana Blazevic. (Bild: Corinne Glanzmann (Ruswil, 3. Februar 2017))

Theres Bühlmann

theres.buehlmann@luzernerzeitung.ch

Sie lagen sich strahlend in den Armen, und die Zuschauer spendeten Applaus. Ruswils NLB-Frauenteam, nach der Qualifikation mit lediglich acht Zählern aus 14 Spielen dastehend, setzte sich gegen Glaronia Glarus mit 3:1 durch. Die Gegnerinnen reisten mit dem Ausweis von 20 Zählern nach der Vorrunde ins Rottal.

Doch dies schien die Gastgeberinnen nicht sonderlich zu beeindrucken, die sich der Wichtigkeit dieses Auftaktspieles der Abstiegsrunde bewusst waren. Sie legten munter los und gerieten im ersten Set nie gross in Bedrängnis. Unter anderem auch dank einer starken Blockarbeit setzten sie sich mit 25:19 durch. Im zweiten Satz rannte Glarus weiter vergebens gegen die Ruswiler Festung an. Dem Team von Trainer Peter Marti gelang fast alles, es lief «wie am Schnürchen»: 25:16.

Spannung pur im dritten Satz

Der dritte Satz bot Spannung, Dramatik, lange Ballwechsel – einfach viel Action. Keine Equipe konnte sich absetzen, Ruswil lag gegen Ende 21:24 im Rückstand, doch mit einer Aufholjagd kamen die Gastgeberinnen wieder heran. Statt beim 27:26 aber «den Sack zuzumachen», bejubelten die Glarnerinnen den 29:27-Satzsieg. Mit einem 25:21 im vierten Durchgang machten die Rottalerinnen dann aber alles klar und bewiesen, dass sie nicht nur über viel Selbstvertrauen verfügen, sondern auch mit dem Druck, der in einer Abstiegsrunde naturgemäss hoch ist, gut umgehen können. «Wir hatten viel Zeit, uns vorzubereiten, denn wir wussten ja frühzeitig, dass wir die Abstiegsrunde bestreiten müssen», sagte Trainer Peter Marti. Er liess mehr oder weniger die Startformation durchspielen, möchte aber in den nächsten Partien auch den jungen Spielerinnen wie Luisa Böbner, Juliana Furrer, Jil Herzog oder Tamara Bogosavljevic wieder vermehrt Einsatzzeit geben. Jedenfalls ist er froh, dass diese Auftaktbegegnung positiv gestaltet wurde «und nun nehmen wir es Schritt für Schritt».

Mirjana Blazevic: «Ein mega-cooles Team»

Als wertvolle Punktesammlerin erwies sich Mirjana Blazevic, wie Vera Bachmann einst beim ehemaligen NLA-Team von Volley Top Luzern dabei. Die 21-Jährige spielt seit Beginn der Saison bei Fides Ruswil und scheint sich dort wohlzufühlen. «Wir sind ein mega-cooles Team», sagte die Aussenspielerin und schob nach: «Dieser Sieg tut der ganzen Mannschaft gut.» Nach der Hallensaison wird sie sich zusammen mit Luisa Böbner wieder dem Beachvolleyball zuwenden, bevor sie einen Sprachaufenthalt in San Diego (USA) antritt. Erst aber gilt der Fokus der Abstiegsrunde, in der noch sieben Spiele absolviert werden müssen. «Wir konnten noch nicht das zeigen, zu was wir eigentlich fähig sind», analysierte Mirjana Blazevic.

Da geht also noch was. Gute Voraussetzungen, den Ligaerhalt zu schaffen. Man traut es diesem Team zu.

Frauen, NLB

Frauen, NLB. Finalrunde. 1. Runde: Münchenbuchsee – Volleya Obwalden 3:2 (25:27, 16:25, 25:21, 25:19, 15:8). Neuchâtel II – Volley Luzern 1:3 (12:25, 25:19, 24:26, 25:27). Val-de-Travers – Toggenburg 3:2. Genève – Aadorf 3:0.

Abstiegsrunde. 1. Runde: Steinhausen – Gerlafingen 1:3 (18:25, 19:25, 25:22, 16:25). Therwil – Züri Unterland 3:0. Fides Ruswil – Glaronia Glarus 3:1 (25:19, 25:16, 27:29, 25:21). Fribourg – Giubiasco 3:0.

Fides Ruswil – Glaronia Glarus 3:1

Neue Dorfhalle. – 80 Zuschauer. – Sätze: 25:19, 25:16, 27:29, 25:21. – Spieldauer: 96 Minuten. – Fides Ruswil: Bachmann, Blazevic, Bättig, Bühler, Limacher-Emmenegger, Nicoli, Niederberger; Luisa Böbner, Bogosavljevic, Furrer, Kesten, Seghers.

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