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VOLLEYBALL: Lange Anreise, kurzes Spiel für Volleya Obwalden

Nach dem zwar mit 2:3 verlorenen, aber doch vielversprechenden Spiel gegen Genève Volley hatten sich die NLB-Frauen von Volleya Obwalden auch für die Rückrunde der Playoffs viel vorgenommen.
Volleya-Passeurin Seline Zumstein (Nummer 8) gegen Aadorf. (Bild: PD (Sarnen, 4. November 2017))

Volleya-Passeurin Seline Zumstein (Nummer 8) gegen Aadorf. (Bild: PD (Sarnen, 4. November 2017))

Mit grossem Spektakel in der Henry-Dunant-Halle machte der Genfer Klub aber schon vor Spielbeginn keinen Hehl daraus, dass er sich bereits in Richtung NLA orientiert. Die Genferinnen waren sich ihrer Favoritenrolle bewusst und machten von Anfang an Druck. Die Abwehr der Obwaldnerinnen stand unter Dauerbeschuss und hatte wortwörtlich alle Hände voll zu tun. Ein geregelter Spielaufbau war nicht zu bewerkstelligen, das Gastteam lief dauernd einem Rückstand hinterher, während der Druck der Genferinnen unvermindert anhielt.

Volleya-Trainer Nik Buser war nicht zu beneiden, denn gegen die Übermacht der Genferinnen war guter Rat teuer. Mit 25:16 ging der erste Satz an das Heimteam. Im zweiten Satz bot sich den Obwaldnerinnen vereinzelt die Möglichkeit, mit ihrem schnellen Spiel den stabilen Block der Genferinnen zu umgehen, mehr liessen diese aber nicht zu. Die sonst erfolgreichen Aussenangreiferinnen Michelle Iten und Esther Rohrer zeigten ein paar ganz tolle Angriffe, aber da, wo der Block der Genferinnen nicht ganz seine Wirkung zeigte, war eine flinke Hintermannschaft. Sie hielt den Ball im Spiel und leitete postwendend den kontrollierten Gegenangriff ein. Mit 25:19 ging auch der zweite Satz an die Genferinnen, und Volleya Obwalden stand bereits mit dem Rücken zur Wand.

Kurzes Aufflackern im dritten Satz

Im dritten Satz schien es, als ob sich die Volleya-Frauen gefangen hätten, als sie mit 7:7 das erste Mal den Ausgleich schafften. Die aufkeimende Hoffnung wurde aber umgehend zunichtegemacht, als nach fünf Abnahmefehlern beziehungsweise perfekten Services, je nachdem, wie man es betrachtet, die Genferinnen wieder die Führung übernahmen. Nach dieser kurzen Episode war die Situation wieder wie vorher – Genève Volley mit komfortablem Vorsprung in Führung, Volleya Obwalden in Bedrängnis. Ohne Umschweife brachte das Heimteam auch den dritten Satz nach Hause und bekräftigte dadurch einmal mehr den Führungsanspruch in der NLB. Die Obwaldnerinnen trugen es mit Fassung, denn die nächste Herausforderung zeichnet sich bereits ab. Nächsten Samstag ist der VBC Münchenbuchsee in Sarnen zu Gast. (BS)

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