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VOLLEYBALL: Lauren Bertolacci: «Liam ist der richtige Mann für Luzern»

Die Luzerner gewinnen zu Hause gegen Jona mit 3:1 und rücken auf den vierten Platz der NLA-Tabelle vor. Für die guten Resultate ist ein besonderes Duo verantwortlich. Chef Lauren Bertolacci und ihr Nachfolger, den sie selber empfohlen hat.
Luzerns Luca Müller gegen den Jona-Block mit Jonas Luca Beer, Joel Maag und Mitchell Beal (von links). (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 26. 11. 2017))

Luzerns Luca Müller gegen den Jona-Block mit Jonas Luca Beer, Joel Maag und Mitchell Beal (von links). (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 26. 11. 2017))

Stephan Santschi

stephan.santschi@luzernerzeitung.ch

Sie steht an der Seitenlinie, die Arme verschränkt, mitunter aufmunternde Worte auf den Platz rufend. Er sitzt auf der Bank, ein Bein auf das andere gelegt, ab und zu streicht er sich über den Bart und macht Notizen. Sie, das ist die 32-jährige Lauren Bertolacci, im fünften Jahr Chefcoach der Luzerner Volleyballer. Er heisst Liam Sketcher, 34, seit dieser Saison Assistenztrainer.

Beide kommen aus Australien, haben mit Melbourne die gleiche Heimatstadt und kennen sich schon lange. So kam es, dass Bertolacci, die Ende Saison das Kapitel Luzern schliessen und bei den NLA-Frauen in Neuenburg ein neues öffnen wird, ihren Nachfolger selber empfohlen hat. Gemeinsam bringen sie nun die laufende Spielzeit noch zu Ende. Dazu später mehr.

«Unaufgeregt und mit hoher Volleyballkompetenz»

In der neunten NLA-Runde empfingen die Akteure von Volley Luzern gestern die Konkurrenz aus Jona. Gegen den Tabellennachbarn waren die sechstklassierten Gastgeber in der mit 250 Zuschauern respektabel gefüllten Bahnhofhalle leicht favorisiert, doch von Beginn weg entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel. Längere Ballwechsel waren selten, dafür war der Verlauf der Sätze umso umstrittener. Nach 105 Minuten resultierte ein wertvoller 3:1-Erfolg, der Volley Luzern auf Platz vier vorstossen lässt. «Es war sehr eng. Vorübergehend verloren wir den Fokus, doch wir haben sehr gut gekämpft. Der Spirit hat gestimmt», resümierte Sketcher.

Auffällig war, dass er während der Time-outs oft zur Mannschaft sprach, während Bertolacci einen Spieler für ein Einzelgespräch herausnahm. «Lauren macht das sehr professionell. Sie gibt Aufgaben an Liam ab und führt ihn so in den Job ein», freut sich Josef Wicki, der Leiter der NLA-Abteilung. Der Plan, Sketcher zu ihrem Nachfolger zu machen, hatte man schon bei seiner Verpflichtung. Erst vor wenigen Tagen, nachdem man erkannt hatte, dass es zwischen ihm und dem Team passt, stattete man ihn aber mit einem Einjahresvertrag als Cheftrainer für die nächste Saison aus. «Liam ist eine unaufgeregte Persönlichkeit mit hoher Volleyballkompetenz. Mit seinem Engagement setzen wir auf Kontinuität», erklärt Wicki. Und Bertolacci sagt: «Liam kann Talente weiterentwickeln. Er ist der richtige Mann für Luzern.»

Sketcher, der auch Assistenztrainer des australischen Nationalteams ist, war vorher zwei Jahre beim dänischen Klub Boldkluppen Marienlyst angestellt, mit dem er zunächst den Cup und letzte Saison sensationell auch die Meisterschaft gewann. Über seine Pläne in Luzern äussert er sich noch zurückhaltend: «Aktuell sind wir dort, wo wir zu diesem Zeitpunkt sein wollen. Aber damit sind wir nicht glücklich. Wir möchten wachsen und kleine Schritte nach oben machen.»

Nationalliga A

Männer. 10. Runde: Volley Luzern – Jona 3:1. – 16. Runde (vorgezogen): Amriswil – Einsiedeln 3:0 (25:14, 25:17, 25:19). – Rangliste: 1. Amriswil 9/24 (25:5). 2. Lausanne UC 9/24 (26:7). 3. Näfels 9/22. 4. Volley Luzern 9/15. 5. Chênois 10/15. 6. Schönenwerd 10/13. 7. Jona 9/6. 8. Uni Bern 9/4. 9. Einsiedeln 10/3.
Volley Luzern – Jona 3:1 (25:23, 25:23, 22:25, 25:20)
Bahnhofhalle. – 250 Zuschauer. – Spieldauer: 105 Minuten. – Luzern: Ulrich, Amstutz, Harksen, Müller, Frame, Brzakovic, Gautschi (Libero); Wicki, Perezic.
Frauen. 10. Runde:Neuchâtel UC – Köniz 0:3 (19:25, 24:26, 20:25). – Rangliste (alle 10 Spiele): 1. Aesch-Pfeffingen 27. 2. Düdingen 25. 3. Volero Zürich 23. 4. Kanti Schaffhausen 19. 5. Neuchâtel UC 13. 6. Köniz 12. 7. Franches-Montagnes 10. 8. Volley Lugano 10. 9. Galina Schaan 9. 10. Cheseaux 2.

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