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VOLLEYBALL: Malters droht der Abstieg

Die NLB-Männer vom VBC Malters müssen weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Auch gegen Oberdiessbach geht das Team um Trainer Jirí Jordán als 2:3-Verlierer vom Feld.
Ruedi Vollenwyder
Die Malterser Sebastian Wieland (Nummer 8) und Roger Thierstein versuchen, einen Smash des Oberdiessbachers Rafael Küttel zu blocken. (Bild: Corinne Glanzmann (Malters, 17. Februar 2018))

Die Malterser Sebastian Wieland (Nummer 8) und Roger Thierstein versuchen, einen Smash des Oberdiessbachers Rafael Küttel zu blocken. (Bild: Corinne Glanzmann (Malters, 17. Februar 2018))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Diese Niederlage tut weh!» Das waren die kleinlauten Worte von Passeur Pascal Küttel nach der erneuten, keinesfalls zwingenden 2:3-Heimniederlage. «In dieser Partie hatten wir es in der Hand, wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg zu sichern.» Die Malterser begannen diesen Abstiegsrundenmatch gegen ein auf gleich schwachem Niveau spielendes Volley Oberdiessbach miserabel. 7:13 lag man zurück, ehe Andreas Weibel am Service für den Umschwung sorgte. Über ein 13:13 und 16:16 wurde der erste Satz mit 25:21 nach Hause gefahren. «Im zweiten Satz war von einer erwarteten Winner-Mentalität überhaupt nichts zu spüren», analysiert Trainer Jirí Jordán diese klägliche Vorstellung (16:25).

Und in dem beidseits von einer Fehlerorgie geprägten dritten Set hatte der Berner Gast mit 25:22 das bessere Ende. Im vierten Spielabschnitt gab der sehr gut spielende Passeur Pascal Küttel mit starken Servicebällen die Richtung für den Satzgewinn vor. Dank den starken Services konnte Malters von 11:11 auf 17:11 davonziehen. Der 25:18-Satzgewinn war der Lohn für die spielerisch beste Malterser Phase. «Im Tiebreak machten wir dann wieder viel zu viele Fehler, um den ersten Saisonsieg einfahren zu können», machte Pascal Küttel in Eigenkritik. Während die Oberdiessbacher den 16:14-Tiebreak-Sieg frenetisch feierten, blieb den Malters-Spielern einmal mehr nur der Frust des Verlierers.

«Gute Ansätze, aber auch unverständliche Blackouts»

Nach dieser Niederlage gegen einen direkten Gegner wird die Luft im Kampf gegen den Abstieg für das Team um Trainer Jirí Jordán immer dünner. Doch der auf diese Saison zu Malters gekommene Trainerfuchs denkt noch nicht an dieses Verdikt. «Auch in diesem Match sah ich sehr gute Ansätze. Aber auch unverständliche Blackouts. Meine Spieler müssen weiter lernen, die aufgeladene Spannung zu halten, um im Ballbesitz die richtige Entscheidung zu treffen. Dies gelang manchmal gut, vielfach ging es auch daneben», philosophierte Jordán. Er kennt den Grund, weshalb seine Spieler in den Matches vielem Auf und Ab unterworfen sind. «Wenn man immer verliert, ist mit der Zeit das Selbstvertrauen im Keller.» Insbesondere dann, wenn man wie im Match gegen Volley Oderdiessbach nahe am ersten Saisonsieg ist und nach dem Spiel gleichwohl mit leeren Händen dasteht.

Um dem direkten Abstieg zu entgehen, muss Malters (3 Spiele/2 Punkte) in dieser Abstiegsrunde mit sechs Partien noch einen Gruppenkonkurrenten hinter sich lassen. Deshalb wird der nächste Match gegen den Zweitletzten VBC Laufen (2/2) für Malters zu einem Schicksalsspiel.

Männer, NLB

Abstieg, 3. Runde: Lausanne – Laufen 3:0. Züri Unterland – Colombier 3:0. Malters – Oberdiessbach 2:3. – Rangliste: 1. Lausanne II 2/9 (6:0). 2. Züri Unterland 2/8 (6:1). 3. Schönenwerd II 2/7 (5:3). 4. Colombier 2/5 (3:3). 5. Oberdiessbach 3/3 (4:8). 6. Laufen 2/2 (3:5). 7. Malters 3/2 (2:9).

Malters – Oberdiessbach 2:3

Bündtmättli. – 30 Zuschauer. – SR Cejka/Häderli. – Spieldauer: 101 Minuten. – Sätze: 25:21, 16:25, 22:25, 25:18, 14:16. – Malters: Pascal Küttel, Werner Weibel, Kretschmar, Rafael Küttel, Andreas Weibel, Keller, Krauer (Libero); Baumeler, Jenny, Schumacher.

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