VOLLEYBALL: Mindestens eine Nummer zu gross

Die Steinhauserinnen sind auch im Rückspiel chancenlos gegen Genf und verlieren mit 0:3. Trotz dieser Niederlage bleibt es spannend in der NLB-Abstiegsrunde.

Jessica Rügge
Drucken
Teilen
Nicht zum Hinsehen: Steinhausens Vanessa Gwerder (links) und Mara Betschart bei einem verunglückten Blockversuch. (Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 4. März 2017))

Nicht zum Hinsehen: Steinhausens Vanessa Gwerder (links) und Mara Betschart bei einem verunglückten Blockversuch. (Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 4. März 2017))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Die Steinhauserinnen starteten gegen den wohl stärksten Gegner in die Rückrunde der Abstiegsspiele. Sie wollten im zweiten Aufeinandertreffen nicht wieder mit 0:3 unterliegen. Die Partie liess sich nicht schlecht an. Zwar führte Genf schon zu Beginn, aber Steinhausen liess sich nicht beeindrucken und zog weiter mit. Die Equipe von Coach Pedro Carolino kämpfte sich besonders in der Mitte des Satzes an den Gast heran und setzten diesen mit gezieltem Aufschlagsspiel unter Druck. Der Aufschlag war oft schon das Rezept zum Erfolg. Doch konnte Steinhausen den Druck nicht aufrechterhalten. Das Team begab sich durch unnötige Eigenfehler selbst ins Abseits, sodass der Satz 19:25 abgegeben werden musste.

Trotzdem liessen sich die Steinhauserinnen nicht verunsichern und starteten druckvoll im zweiten Satz. Sowohl die Annahme der Gäste wackelte als auch deren Angriffsspiel und Abwehrverhalten. Die Gastgeberinnen führten 10:5 und später 16:11. Doch die Genferinnen fanden wieder ins Spiel – wiederum begünstigt durch Eigenfehler der Gegnerinnen.

Aus Sicht der Steinhauserinnen taten die Unparteiischen mit einseitigen Entscheiden ihres zum Spielverlauf. Die dadurch entstehende Verunsicherung schlug sich auf dem Feld nieder, der zweite Satz ging mit 20:25 verloren. Der dritte Satz war dann eine kurze Angelegenheit. Die Körpersprache der Steinhauserinnen liess sehr zu wünschen übrig, und es kam kein druckvolles Spiel mehr zu Stande – 14:25 lautete das Resultat.

Noch drei Matches sind ausstehend

Über alles gesehen waren zwar gute Ansätze sichtbar, die man aber nicht in Punkte ummünzen konnte. Immerhin besteht die Gewissheit, dass den Stein­hauserinnen die stärkeren Gegner nun nicht mehr gegenüberstehen werden. Sie haben noch drei Partien vor der Brust, die mehr versprechen lassen im Kampf um den Klassenerhalt in der NLB. Dieser präsentiert sich weiterhin ausgeglichen. Steinhausen liegt nun mit sechs Punkten auf dem sechsten Platz der Rangliste, was die Barrage bedeuten würde. Im nächsten Spiel geht es am kommenden Samstag zum Schlusslicht ­Cheseaux (14.30 Uhr).