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VOLLEYBALL: Noch sind Playoffs möglich

Das Luzerner NLA-Frauenteam verkauft die Haut gegen den Co-Leader Aesch-Pfeffingen teuer, verliert aber trotzdem mit 1:3 Sätzen. Heute kommt es in der Bahnhofhalle zu einem Schlüsselspiel.
Theres Bühlmann
Zeigten gegen Aesch-Pfeffingen eine starke Vorstellung: die beiden Youngsters Marija Smiljkovic (links) und Korina Perkovac (rechts). (Bild: Pius Amrein (Luzern, 25. Februar 2017))

Zeigten gegen Aesch-Pfeffingen eine starke Vorstellung: die beiden Youngsters Marija Smiljkovic (links) und Korina Perkovac (rechts). (Bild: Pius Amrein (Luzern, 25. Februar 2017))

Theres Bühlmann

theres.buehlmann@luzernerzeitung.ch

Das nennt man einen furiosen Auftakt. Manch einer traute den Augen kaum: Die Luzernerinnen spielten gross auf und lagen schnell 7:1 in Führung – und dies ganz zur Freude des Publikums. Immerhin handelte es sich gestern beim Gegner um Co-Leader Aesch-Pfeffingen, der sich bereits auf die Playoffs einstellen kann. Die Einheimischen, lautstark unterstützt von den 150 Fans und dem anwesenden Männer-NLA-Team, liess sich nicht abschütteln – auch wenn sich die Kontrahentinnen zeitweise bis auf einen Zähler heranarbeiteten.

Beim Stand von 18:10 keimte Hoffnung auf den Satzgewinn auf. Doch dann kam die Wende: Dario Bettello, der Trainer der Luzernerinnen, versuchte mit zwei kurz aufeinanderfolgenden Time-outs das Ungemach abzuwenden. Was beinahe gelang, aber halt nur beinahe. Luzern vergab zwei Satzbälle. Und in der Overtime setzte sich dann die Mannschaft aus dem Baselbiet unter Trainer Timo Lippuner mit 26:24 knapp durch.

Spiel hätte auch andern Verlauf nehmen können

Nach dem verlorenen zweiten Set revanchierten sich die Luzernerinnen mit einem 25:20-Sieg. Das sollte es aber gewesen sein, denn Satz vier ging wieder an den Gegner. Manch einer trauerte der verpassten Chance im ersten Satz nach. So auch Luzerns Trainer Bettello: «Der Druck war wohl zu gross, sonst hätte diese Partie durchaus auch einen anderen Verlauf nehmen können.» Luzern liegt bei vier noch ausstehenden Partien neun Punkte hinter dem rettenden 8. Platz.

Vor allem der überraschende Sieg von Schaffhausen am Freitag gegen Franches Montagnes dämpfte die Luzerner Hoffnungen auf den sicheren Ligaerhalt. Luzern bekommt es noch mit Schaffhausen, Düdingen, Lugano und Köniz zu tun. «Es wird hart für uns», sagte Trainer Bettello. «Wir müssten wohl alle ausstehenden Spiele gewinnen.» Auch wenn beim Blick auf das Restprogramm – einzig gegen Köniz konnte Luzern bisher keine Punkte holen – der Glaube an den sicheren Ligaerhalt nur noch minim ist. Den Kopf in den Sand stecken, nein, das wollen sie nicht. Immerhin fand Dario Bettello nach der gestrigen Niederlage viel Positives. «Die Mannschaft hat sich verbessert, vor allem auch die jungen Spielerinnen wie Marija Smiljkovic und Korina Perkovac.»

Zu einem veritablen Schlüsselspiel gestaltet sich nun die heutige Partie gegen Kanti Schaffhausen (18.00, Bahnhofhalle). «Wir werden mit viel Power auftreten», verspricht Trainer Bettello. Und Präsident Josef Wicki bringt es auf den Nenner: «So­lange noch Chancen bestehen, glauben wir an die Playoffs.»

Volleyball, NLA-Frauen

23. Runde: Luzern - Aesch-Pfeffingen 1:3. Lugano - Neuchâtel 1:3 (23:25, 25:23, 17:25, 17:25). Cheseaux - Volero Zürich 0:3 (20:25, 12:25, 12:25). – Heute: Aesch-Pfeffingen - Lugano, Franches-Montagnes – Köniz (beide 17.00). Neuchâtel – Volero Zürich (17.30). Volley Top Luzern – Kanti Schaffhausen (18.00, Bahnhofhalle). – Montag: Düdingen - Cheseaux (20.00).

Rangliste: 1. Volero Zürich 21/62 (63:4). 2. Aesch-Pfeffingen 22/58 (61:18). 3. Franches-Montagnes 23/44 (50:31). 4. Neuchâtel UC 23/42 (47:36). 5. Düdingen 22/40 (50:35). 6. Cheseaux 23/24 (29:51). 7. Köniz 23/22 (34:55). 8. Kanti Schaffhausen 23/21 (31:57). 9. Volley Lugano 23/14 (25:63). 10. Volley Top Luzern 23/12 (20:60).

Volero Zürich, Aesch-Pfeffingen, Franches-Montagnes, Neuchâtel UC und Düdingen für die Playoffs qualifiziert.

Volley Top Luzern - Aesch-Pfeffingen 1:3

Bahnhofhalle. – 150 Zuschauer. – Sätze: 24:26, 21:25, 25:20, 16:25. – Spieldauer: 89 Minuten. – Luzern: Smiljkovic, Wassner Neumannova, Perkovac, Bachmann, Trösch, Blazevic (Libera), Boulova, Milton.

Modus: Ränge 1–8 stehen in den Playoffs, dann folgen Viertelfinals, Halbfinals (alle Best of 3) und Final (Best of 5). Die Teams auf den Plätzen 9 und 10 bestreiten gegeneinander die Playouts (Best of 3). Der Sieger bleibt in der NLA, der Verlierer spielt mit den beiden Erstplatzierten der NLB-Aufstiegsrunde die Auf-/Abstiegsrunde NLB/NLA. Der Gewinner dieser Poule spielt in der nächsten Saison in der NLA.

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