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VOLLEYBALL: Routine siegt über die Jugend

Das 1.-Liga-Derby der Frauen zwischen Neuenkirch und Volley Luzern II war eine klare Angelegenheit. Es endet mit dem besseren Ende für die Neuenkircherinnen: 3:1-Sieg.
Ruedi Vollenwyder
Die Neuenkircherin Lisa Bachmann beim Smash. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neuenkirch, 9. Dezember 2017))

Die Neuenkircherin Lisa Bachmann beim Smash. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neuenkirch, 9. Dezember 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Obwohl sich die jungen Luzernerinnen gegenüber der klaren 0:3-Vorrunden-Niederlage spielerisch gesteigert haben, musste das favorisierte Neuenkirch zu keiner Zeit um den angepeilten Sieg bangen. Das Team um Trainer Hugo Baumann brauchte in diesem ersten Rückrundenmatch allerdings einen Umweg über vier Sätze, um die drei Punkte einzufahren. Der erste Satz (25:23) verlief ausgeglichen. Gleichwohl mussten die stark abstiegsgefährdeten Luzernerinnen immer einem Rückstand hinterherrennen. «Im zweiten Abschnitt haben wir dann recht Gas gegeben und konzentriert gespielt», nennt Fabienne Stirnimann die Gründe zum gelungenen Spielabschnitt (25:16).

Diese Überzeugungskraft konnte Neuenkirch nicht mehr mit in den dritten Satz nehmen. «Da fehlte von unserer Seite die Konstanz. Luzern hingegen spielte gut und gewann diesen Satz denn auch verdient.»

Noch benötigt Neuenkirch einige Punkte

Doch danach rafften sich die routinierteren Neuenkircherinnen wieder auf und liessen «nichts mehr anbrennen». Dank diesen drei gewonnenen Punkten haben sich die Frauen von VB Neuenkirch mit 19 Punkten hinter Riehen (25) und Kanti Baden (22) auf dem 3. Rang festgesetzt. «Mit dem Ziel Ligaerhalt in die neue Saison gestartet, ist dieser gegenwärtige 3. Rang ein erfreuliches Resultat», meinte denn auch Team­captain Fabienne Stirnimann.

Ganz auf der sicheren Seite sieht die 27-jährige ihr Team noch nicht. Ein direkter Abstieg ist zwar nicht mehr möglich. Um auch noch die unbeliebten Bar­rage-Spiele (Rang 8) zu umschiffen, braucht es noch ein paar Punkte. «Ich bin zuversichtlich, dass wir den Ligaerhalt so schnell als möglich realisieren können.» Danach wollen die Frauen vom VB Neuenkirch nochmals Vollgas geben und einen vorderen Mittelfeldplatz anvisieren. Wer weiss, vielleicht reicht es gar noch für einen playoffberechtigenden Ranglistenplatz. Doch so weit will sich Fabienne Stirnimann nicht «aus dem Fenster hinauslehnen».

Luzern Volley in schier aussichtsloser Lage

Nicht nur die Volleyballerinnen von Neuenkirch sind mit dem Ziel Ligaerhalt gestartet. Auch Volley Luzern II unter ihrem Trainer Zohar Itzhaki hat sich die gleiche Zielsetzung «an die Fahne geheftet». Doch für die Luzernerinnen schaut es acht Runden vor Meisterschaftsende bitterböse aus. Ganze fünf Zähler konnten sich die jungen, zwar talentierten, aber noch unerfahrenen und körperlich unterlegenen Spielerinnen bisher aufs Punktekonto schreiben lassen. Zu wenige, um in der 1. Liga «zu überleben». Denn auf den rettenden 7. Rang müsste die auf dem zweitletzten Platz liegende Mannschaft um Trainer Zohar Itzhaki acht Punkte gutmachen. Eine wahrlich schwierige Ausgangslage. Die nächsten drei Partien gegen Gordola (6.), Moesa (10.) und Oftringen (7.) werden über Sein oder Nichtsein entscheiden.

Frauen, 1. Liga

Gruppe C, 10. Runde: Kanti Baden – Moesa Volley 3:0. Neuenkirch – Volley Lu- zern II 3:1. Oftringen – Schönenwerd 1:3. Riehen – Aesch-Pfeffingen 3:0.

Rangliste: 1. Riehen 10/25 (27:9). 2. Kanti Baden 10/22 (25:11). 3. Neuenkirch 10/19 (21:15). 4. Schönenwerd 10/18 (23:18). 5. Aesch-Pfeffingen II 10/15 (19:20). 6. Gordola 9/14 (18:16). 7. Oftringen 10/13 (19:23). 8. Lugano II 8/12 (16:15). 9. Volley Luzern II 10/5 (10:28). 10. Moesa 9/1 (4:27).

Neuenkirch – Volley Luzern II 3:1

Grünau. – 50 Zuschauer. – SR Röthlin/Wyss. – Spieldauer: 74 Minuten. – Sätze: 25:23, 25:16, 23:25, 25:19. – Neuenkirch: Weingartner, Lisa Bachmann, Stirnimann, Dodaj, Roos, Marlen Bachmann, Carina Camenzind (Libera); Leandra Camenzind, Krummen­acher, Affentranger, Troxler. – Volley Luzern II: Portmann, Wyss, Wigger, Smith, Stofer, Burach, Lang (Libera), Buchli, Häfliger, Begosavljevic, Brunschweiler, Erni (Libera), Häfliger, Mächler.

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