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VOLLEYBALL: Rückschlag für Steinhausen

Eine desolate Leistung der Zugerinnen führt zur 0:3-Niederlage gegen Fides Ruswil. Damit wird es in der NLB-Abstiegsrunde nochmals spannend.
Jessica Rügge
Steinhauses Dijana Radulovic (Nummer 7) und Co. verlieren zum zweiten Mal in der Abstiegsrunde. (Bild: Maria Schmid (13. Januar 2018))

Steinhauses Dijana Radulovic (Nummer 7) und Co. verlieren zum zweiten Mal in der Abstiegsrunde. (Bild: Maria Schmid (13. Januar 2018))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitun.ch

Steinhausens Trainer Thomas Böbner hatte noch unmittelbar vor dem Spiel in Ruswil gewarnt, dass man den Gegner trotz Tabellensituation und 3:1-Sieg im ersten Match nicht unterschätzen darf. Doch es nützte nicht: Die Zugerinnen zogen einen rabenschwarzen Tag ein. Und weil Ruswil stärker spielte als im Hinspiel, schafften es die Gäste nie, ins Spiel zu kommen.

Bereits im ersten Satz ging Ruswil mit 7:2 in Führung. Viele Eigenfehler auf Steinhauser Seite und auch zwei aus Gästesicht, unerklärliche Netzberührungen sowie ein touchierter Ball führten zu diesem klaren Verdikt. In diesem Stil ging es weiter. Zeitweise führte Ruswil mit 12:4. Immer wieder landeten die Steinhauser Angriffsbälle ausserhalb des Spielfelds oder im Netz. Schliesslich gewannen die Luzernerinnen den Satz mit 25:13.

Im zweiten Satz verzeichnete der VBCS ebenfalls einen schlechten Spielaufbau. Ruswil wurde hingegen immer stärker und gewann somit den ein oder anderen hart umkämpften Ballwechsel. Steinhausen reagierte immer zurückhaltender und verlor mit 14:25. Augenfällig war auch, dass der Aufschlag kein Trumpf war. Im Gegensatz zu den letzten Matches und einem Grossteil der Saison schafften es die Steinhauserinnen nicht, den nötigen Druck aufzubauen und machten selbst in diesem Spielelement einige direkte Fehler. Ruswil schaffte es dadurch, auch im dritten Durchgang schnell deutlich in Führung zu gehen. Die taktischen Mittel im Angriff, die Steinhausens Trainer Böbner und Assistenztrainerin Schmid ausgegeben hatten, wurden von den Spielerinnen nie umgesetzt. Wenigstens stimmte gegen Ende des dritten Satzes der Kampfgeist. Die Gäste kamen bis auf 20:23 heran, zu mehr reichte es aber nicht und die 0:3-Niederlage war Tatsache.

Zusammenschluss in der Rangliste

Der Tabellendritte Steinhausen macht sich wegen dieser Niederlage das Leben selbst schwer. Statt den Verfolger Ruswil deutlicher zu distanzieren, liegt dieser drei Runden vor Schluss nur noch zwei Punkte im Hintertreffen. Das Team-Nesthäkchen Michaela Nussbaumer blickte nach dem enttäuschenden Spiel in Ruswil bereits wieder nach vorn: «Als Team haben wir daraus gelernt. Jetzt wollen wir weiter zusammen kämpfen!» In der nächsten Runde vom kommenden Samstag werden die Zugerinnen zum Leader nach Gerlafingen reisen.

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