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VOLLEYBALL: Steinhausen geht wieder unter

Nach der 0:3-Niederlage gegen Therwil kann Steinhausen den direkten Verbleib in der NLB nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Die Interimstrainerin findet deutliche Worte.
Jessica Rügge
Die Steinhauserinnen (in Schwarz: Jessica Rügge, links, und Dijana Radulovic) wehren sich erfolglos. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 13. Januar 2018))

Die Steinhauserinnen (in Schwarz: Jessica Rügge, links, und Dijana Radulovic) wehren sich erfolglos. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 13. Januar 2018))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Für den VBC Steinhausen wird es in der Abstiegsrunde eng. Eine 0:3-Niederlage am vorletzten Spieltag gegen den VB Therwil lässt die Zugerinnen zittern. Nun stehen sie auf dem fünften Ranglistenplatz, was die Barrage bedeuten würde. Das Ziel, möglichst früh den Ligaerhalt zu sichern, haben sie verfehlt. Im letzten Spiel vom kommenden Samstag gegen den VBC Fribourg zählt nur ein Sieg (14.30, Sunnegrund). Und dies wohl ohne Satzverlust, denn sie weisen nun bei gleichem Punktestand mit dem drittplatzierten Ruswil und dem viertplatzierten Glaronia das klar schlechteste Satzverhältnis auf.

In Therwil stimmte die Leistung der Steinhauserinnen zum wiederholten Mal nicht. Es fehlte an Konstanz. Der Beginn hatte noch vielversprechend ausgesehen. Die Gäste führten mit 7:3. Doch einige Angriffsfehler hintereinander führten dazu, dass Therwil ausgleichen konnte. Nach der Aufholjagd der Baselbieterinnen waren die Zugerinnen aus dem Spiel. Immer wieder punktete Therwil, da die Blockarbeit der Steinhauserinnen nicht optimal war. Der Angriff der Zugerinnen hingegen war nicht druckvoll und konsequent, und auch der gegnerische Block war besser. Der erste Satz ging mit 25:17 an die Gastgeberinnen.

Nur ein kurzer Hoffnungsschimmer

Eine starke Aufschlagserie von Sarah Strübin brachte die Zentralschweizerinnen im zweiten Durchgang mit 4:0 in Führung. Nach dieser Phase brach das Team plötzlich wieder ein und machte kaum mehr Punkte. Darüber hinaus zeigte die Abwehrarbeit ebenfalls Schwächen. Therwil lag zwischenzeitlich mit 20:11 in Führung. Der VBCS bäumte sich kurz vor Satzende noch einmal auf und zeigte ein kompakteres Spiel. Aber es war zu spät für eine Rückkehr in die Begegnung. Steinhausens Assistenztrainerin Kay Schmid, die Thomas Böbner, der aus privaten Gründen nicht anwesend war, vertrat, richtete zwar immer wieder aufbauende Worte an die Spielerinnen. Diese kamen aber augenscheinlich nicht an.

Den Gästen stand während der gesamten Partie Hilflosigkeit ins Gesicht geschrieben. Sie überzeugten nur während einiger Ballwechsel – das war zu wenig. Trainerin Schmid sagte zur Leistung: «Wir haben uns ganz klar unter Wert verkauft. Anstatt Schritte nach vorn zu machen, haben wir uns jeweils nach der Führung zurückgezogen. Man konnte den Druck förmlich spüren. Das Team hat sich leider zurückgezogen und keine Spannung gezeigt. Anstatt gemeinsam an einem Strang zu ziehen, ist es letztendlich auseinandergefallen.»

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