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VOLLEYBALL: Steinhausen gibt Sieg aus der Hand

Die VBCS-Frauen schaffen den Weg nicht zurück in die Erfolgsspur und verlieren 2:3 gegen Volleya Obwalden in der NLB. Es ist die dritte Niederlage in Folge für das Team.
Jessica Rügge
Wie hier im Hinspiel haben die Steinhauserinnen (Mara Betschart, links, und Jessica Rügge, rechts) erneut nichts zu lachen. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen, 28. Oktober 2017))

Wie hier im Hinspiel haben die Steinhauserinnen (Mara Betschart, links, und Jessica Rügge, rechts) erneut nichts zu lachen. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen, 28. Oktober 2017))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Erneut setzte es eine bittere Niederlage für die Frauen des VBC Steinhausen (VBCS) ab. Zwar stehen die Zugerinnen weiterhin auf dem vierten Platz in der Rangliste, aber die jüngste Niederlage gegen Volleya Obwalden bringt sie einem Platz in der Abstiegsrunde näher, was die Punkte anbelangt. Im Heimspiel gegen Züri Unterland am kommenden Samstag (16.00, Sunnegrund) ist ein Sieg schon fast Pflicht, will man den Playoffplatz nicht noch verspielen.

In Sarnen begann Steinhausen die Partie nicht besonders überzeugend. Die Gastgeber schafften es durch wenige Fehler der Gäste immer, einen kleinen Vorsprung zu haben. Schliesslich konnten die Zugerinnen aber dank harter Gegenwehr den ersten Satz dennoch drehen und mit 26:24 für sich entscheiden. Auch im zweiten Durchgang waren die Obwaldnerinnen lange Zeit voraus – zeitweise gar mit 14:8. Die Zuschauer sahen lange Ballwechsel, die oftmals von den Gastgeberinnen gewonnen wurden. Allerdings liessen sich die Zugerinnen nicht gänzlich aus dem Konzept bringen. Gute Block­aktionen und der eine oder andere clevere Angriffsball brachten die VBCS-Frauen wieder ins Spiel. Nach dem Ausgleich zum 20:20 wogte die Partie hin und her. Steinhausen hatte wiederum das bessere Ende für sich (25:23).

Steinhausen verliert den Faden

Die 2:0-Satzführung durfte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Partie eng war und Steinhausen am Ende einfacher glückhafter agierte. Steinhausen war in der Folge nicht in der Lage, darauf aufzubauen und liess im dritten Satz den Kontrahenten überzeugen. Eine hohe Eigenfehlerquote – viele Angriffsschläge landeten im Netz oder im Aus – und einige Aufschlagfehler führten zum deutlichen Satzgewinn für Obwalden (25:19). Auch im vierten Satz war die Eigenfehlerquote der Zugerinnen zu hoch und das Übernehmen von Verantwortung zu gering ausgeprägt – 20:25.

Böbners mahnende Worte

Die Stimmung war gekippt. Volleya drehte mit lautstarkem Publikum im Rücken auf, und Steinhausen präsentierte sich immer weniger seiner anfänglichen Leistung entsprechend. Auch die Ansprachen in den Auszeiten von Coach Thomas Böbner halfen nicht, zurück in die Erfolgsspur zu finden. Letztlich ging der Entscheidungssatz mit 15:7 an Obwalden.

Betrübte Gesichter auf Zuger Seite waren die Folge. Trainer Böbner sagte zur dritten Niederlage in Serie und den weiteren Aufgaben: «Wir haben unser Spiel wieder nicht gefunden und müssen weiter hart arbeiten, um unser Level wieder zu erreichen. Es ist wichtig, dass die Arbeit wieder Früchte trägt, denn mental ist es schwer, solche Niederlagen zu bewältigen.»

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