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VOLLEYBALL: Steinhausen siegt nach Steigerung

Trotz verpatzten Starts gewinnen die VBC-Frauen in der NLB-Abstiegsrunde mit 3:2 gegen das zuvor unbesiegte Therwil. Dabei beweist Trainer Thomas Böbner ein gutes Händchen.
Jessica Rügge
Grund zur Freude für das Steinhauser Team mit Jessica Rügge, Alaia Adler, Sarah Elena Strübin, Lisa Adler und Michaela Nussbaumer (von links). (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 24. Februar 2018))

Grund zur Freude für das Steinhauser Team mit Jessica Rügge, Alaia Adler, Sarah Elena Strübin, Lisa Adler und Michaela Nussbaumer (von links). (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 24. Februar 2018))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Mit dem VB Therwil stand den Steinhauserinnen ein kompakter Gegner gegenüber, der die Playoffs nur knapp verpasst hatte. Die Gäste gewannen die ersten Partien in der Abstiegsrunde allesamt mit 3:0 für sich. Dementsprechend dominant traten die Baselbieterinnen auch im Sunnegrund auf. Der VBC Steinhausen hielt aber bis zur Mitte des Satzes mit, anschliessend fehlte jedoch die letzte Konsequenz. Viele Aktionen wirkten unglücklich, viele Angriffe landeten im Netz oder im Aus. Weil auch die Annahme nicht allzu stabil war, resultierte eine 17:25-Niederlage.

Im zweiten Satz schenkten sich beide Teams nicht viel. Gute Aktionen auf beiden Seiten führten zu einem ausgeglichenen Geschehen, letztlich überzeugten aber die Gastgeber mehr und gewannen mit 25:23. Im dritten Durchgang erspielte sich Therwil einen Vorsprung, auch weil die Steinhauserinnen etwas nachliessen – 18:25. Im vierten Satz wurde deutlich, dass es sich lohnt, zu kämpfen und nie aufzugeben. Steinhausen verlor trotz Satzrückstands nie das Ziel aus den Augen. Auch nicht, als die Baselbieterinnen mit 17:13 vorn lagen. Dank guter Blockarbeit – hier tat sich besonders Jessica Rügge hervor – und guten Angriffsaktionen erzielten die Gastgeberinnen sechs Punkte in Serie. Danach hielten sie das Tempo und gewannen mit 25:22. Der fünfte Satz stand zunächst unter keinem guten Stern für die Zugerinnen, Therwil ging mit 10:5 in Führung. Doch der VBCS-Trainer Thomas Böbner wechselt auf der Zuspiel- und Diagonalposition und bewies damit ein richtiges Gespür für sein Team. Dijana Radulovic schaffte mittels Servicepunkten den Ausgleich zum 10:10. Steinhausen blieb am Drücker, gewann den Satz mit 16:14 und damit die Partie.

Im Kopf sind die Zugerinnen bereit

Steinhausen hat in diesem Satz bewiesen, dass das Team als Ganzes funktioniert und es auch ein fast verlorenes Spiel drehen kann. Eine starke mentale Leistung führte zum Sieg. Obwohl es zu Beginn nicht klappte, steckte das Team nicht auf. Der Trainer Böbner unterstrich diesen Aspekt in seiner Analyse: «Es ist ein Spiel gewesen, das beweist, dass bis zum Schluss gekämpft werden muss, um das Ziel zu erreichen.»

Dank diesem Erfolg behaupten die Steinhauserinnen den dritten Platz mit 11 Punkten hinter Therwil (13) und Gerlafingen (12). Der Vorsprung auf das viertplatzierte Ruswil beträgt schon fünf Zähler.

Nationalliga B

Abstiegsrunde. 4. Runde: Steinhausen - Therwil 3:2. Glarus - Fribourg 3:0. Giubiasco - Ruswil 3:2. Züri Unterland - Gerlafingen 0:3. – Rangliste (alle 4 Spiele): 1. Therwil 13. 2. Gerlafingen 12. 3. Steinhausen 11. 4. Ruswil 6. 5. Züri Unterland 5. 6. Fribourg und Glarus je 5. 8. Giubiasco 3.

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