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VOLLEYBALL: VBC Steinhausen: Am Ende fehlte es an Konstanz

Der VBC Steinhausen gibt eine Zwei-Satz-Führung aus der Hand und unterliegt dem VBC Aadorf. Die nächste Trainingswoche soll nun optimal genutzt werden.
Die Steinhauserinnen Alaia Adler (links) und Jessica Rügge freuen sich über einen Punktgewinn. (Bild: Roger Zbinden (14. Oktober 2017))

Die Steinhauserinnen Alaia Adler (links) und Jessica Rügge freuen sich über einen Punktgewinn. (Bild: Roger Zbinden (14. Oktober 2017))

Der VBC Aadorf und der VBC Steinhausen starteten zunächst sehr verhalten, und es machte den Anschein, als ob sich kein Team so recht absetzen wollte. Die Zugerinnen waren zwar ihren Widersacherinnen immer eine Nasenlänge voraus, schafften es aber nicht, den kleinen Vorsprung von zwei Punkten auszubauen.

Besonders nach einem Eigenfehler der Zentralschweizerinnen konnten die Gäste immer wieder einen weiteren Punkt erzielen und somit den direkten Anschluss wieder gewinnen. In der vergangenen Saison konnten die Zuger Frauen oft nicht am Ende des Satzes den längeren Atem behalten. Dies gelang aber im ersten Satz und nach druckvollen Angaben in der Endphase von Dijana Radulovic. Die Steinhauserinnen konnten den Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Mit Rückenwind gingen sie in den zweiten Satz. Beide Teams lagen weiterhin eng beieinander und kein Team schaffte es, sich deutlich abzusetzen. Lediglich maximal vier Punkte konnten sich Gäste oder Gastgeber immer als Vorsprung erspielen.

Nach einem Angriffsfehler wendet sich das Blatt

Zum Ende des Satzes wurde es allerdings zunehmend knapper. Ein Aufschlags- und ein Angriffsfehler auf Zuger Seite führten dazu, dass die Thurgauerinnen einen Satzball erspielen konnten. Gute Teamarbeit und Kampfgeist führten glücklicherweise zu einem 27:25 für die Steinhauser Frauen. Mit einem Satzvorsprung von 2:0 im Rücken erspielten sie sich ein Polster von 8:3 Punkten.

Das Team um Trainer Thomas Böbner schaffte es indes nicht, konstant zu spielen. Viele Eigenfehler in allen Elementen führten immer wieder zu einem Punktgewinn der Gegner, sodass das erspielte Polster immer kleiner wurde. Zuspielerin Natascha Gantner versuchte immer wieder, ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen, doch leider schafften diese es nicht, aus jeder Situation heraus den Ball zu verwerten. Die Eigenfehler wurden in diesem Satz auf Zuger Seite immer mehr, wodurch die Thurgauerinnen stärker spielten, sodass diese den Satz mit 25:22 für sich entscheiden konnten.

Die Zentralschweizerinnen konnten zwar zu Beginn des vierten Satzes ihre Eigenfehlerquote in den Griff bekommen, und es konnte sich wie in den Sätzen zuvor kein Team eindeutig absetzen. Dies bis zur Mitte des Satzes, wo Steinhausen wieder in alte Muster verfiel und nicht in der Lage war konstant das Spiel zu Ende zu spielen. Es gab immer wieder heiss umkämpfte Ballwechsel. Aadorf behielt auch in diesem Satz die Nerven und zwang die Gastgeber mit einem 25:21 in den fünften Satz.

Nachdem die Eigenfehlerquote in den Sätzen drei und vier bei den Frauen aus Steinhausen eindeutig zu hoch war, fand die Equipe nicht mehr zurück in ein einfacheres und beständigeres Spiel. Die Thurgauer Frauen machten in der Summe weniger Fehler und schafften es mit einem 15:11 die zwei Punkte mit nach Hause zunehmen.

In Steinhausen bleibt lediglich ein Punkt. Steinhausen-Trainer Thomas Böbner ist dennoch einigermassen zufrieden: «Weil wir wissen, was wir falsch gemacht haben, können wir an uns arbeiten.» Die Trainingswoche soll optimal genutzt werden, um am nächsten Spieltag auswärts gegen den VBC Glaronia gewappnet zu sein (Samstag, 21. Oktober, 16 Uhr, Kantonsschule Winkelstrasse in Glarus). (jr)

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