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VOLLEYBALL: VBC Steinhausen spielt mit dem Feuer

Die Frauen gewinnen das NLB-Derby gegen Obwalden mit 3:1. Doch erneut gefährden sie den Erfolg im dritten Satz. Der Kopf spielte wie schon in den letzten zwei Matches nicht mit.
Jessica Rügge
Die Steinhauserinnen Sarah Strübin (Nummer 14) und Vanessa Gwerder sehen einem Smash von Esther Rohrer entgegen. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen, 28. Oktober 2017))

Die Steinhauserinnen Sarah Strübin (Nummer 14) und Vanessa Gwerder sehen einem Smash von Esther Rohrer entgegen. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen, 28. Oktober 2017))

Jessica Rügge

sport@zugerzeitung.ch

Steinhausens Trainer Tomas Böbner hatte in der Trainingswoche das Team gut auf den Gegner Obwalden vorbereitet und auch an den eigenen Schwächen arbeiten lassen. Allerdings waren die Zugerinnen zu Beginn des Satzes nicht in der Lage, diese Vorbereitungen umzusetzen. Schnell gerieten sie in einen 4:10-Rückstand. Coach Böbner fand aber in seiner Auszeit die richtigen Worte und durch gute Aufschläge von Alaia Adler konnte Steinhausen auf 8:10 verkürzen. Auch wenn die Gastgeberinnen immer dem verpatzten Start hinterherliefen, gaben sie nie auf und schafften in der Endphase des Satzes durch eine gute Teamleistung den Gegner die Wende – 25:23.

In allen Elementen funktionierte das Spiel in diesem Satz auf Steinhauser Seite, der Block stand besser, die Angreifer zeigten cleveres Spiel und auch die Aufschläge setzen die Gäste immer wieder unter Druck. Das getankte Selbstbewusstsein wurde mit in den zweiten Satz genommen. Steinhausen zeigte eine geschlossene Teamleistung: Vanessa Gwerder blockte immer wieder den gegnerischen Angriff, die Angreiferinnen Radulovic sowie die Adler-Zwillinge agierten nach einem guten Zuspiel von Sarah Strübin immer wieder clever, Salina Brem leistete eine sehr gute Defense-Arbeit, und Jessica Rügge setzte die Annahme mit ihren Aufschlägen unter Druck. Diese Teamarbeit führte zu einem deutlichen Resultat von 25:17 im zweiten Durchgang.

Der verflixte dritte Satz

Doch wie bereits in den letzten zwei Partien spielte bei den Steinhauserinnen auch diesmal der Kopf nicht mit. Die Eigenfehlerquote war enorm hoch, und Obwalden konnte befreit aufspielen, sodass der Satz mit 16:25 verloren ging. Thomas Böbner appellierte vor Beginn des vierten Satzes an die Spielerinnen – mit Erfolg: Das Team stand wie ausgewechselt auf dem Feld. Steinhausen übernahm die Führung und gab sie bis am Schluss nicht mehr her. Das mutige Spiel führte letztlich zu einem 25:19-Sieg und dem 3:1-Erfolg in der Endabrechnung.

Die Mittelblockerin Vanessa Gwerder sah in der guten Teamleistung das Erfolgsrezept: «Die Stimmung auf den Feld war sehr gut. Wir unterstützten uns gegenseitig, und alle freuten sich über jeden gewonnen Punkt.» Nach dem dritten Spieltag steht der VBC Steinhausen mit nun sieben Punkten auf dem Platz drei der Tabelle. Am kommenden Wochenende steht ein Doppelspieltag an. Am Samstag geht es auswärts gegen den Aufsteiger VBC Züri Unterland. Am Sonntag empfängt Steinhausen die Tessinerinnen aus Giubiasco im Sunnegrund (ab 14.30).

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