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VOLLEYBALL: Volley Luzern greift Rang 4 an

Das erklärte Ziel der NLA-Männer von Luzern: Heimvorteil in den Playoffs. Nach dem gestrigen 3:0-Sieg über Einsiedeln rücken die Luzerner vor.
René Barmettler
Der Luzerner Nick Amstutz (rechts) überwindet den Einsiedler Block mit Ben Hensler. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 21. Januar 2018))

Der Luzerner Nick Amstutz (rechts) überwindet den Einsiedler Block mit Ben Hensler. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 21. Januar 2018))

René Barmettler

rene.barmettler@luzernerzeitung.ch

Peer Harksen gehörte gestern nicht zum startenden Sextett. Als er aber im dritten Satz gebraucht wurde, war auf den gebürtigen Zuger Verlass. Beim Stande von 8:6 für Volley Luzern trabte der 22-jährige Mathematik-Student zum Service. Und verliess diesen Posten erst wieder, als es vorentscheidend 14:7 für die Gastgeber stand. «Mein Ziel ist es, möglichst viel Druck mit meinem Service auszuüben. So hat der Gegner nicht mehr alle Optionen, zu punkten», führte Harksen aus.

Die Widerstandskraft des derzeitigen Tabellenschlusslichts Einsiedeln liess nun merklich nach. Und so siegten die Einheimischen schliesslich komfortabel mit 3:0. Luzern, das vier der letzten fünf Meisterschaftsspiele gewinnen konnte, hat damit Schönenwerd überholt und ist nun Vierter vor dem punktgleichen Chênois. Nun sind zwar erst gut zwei Drittel der Meisterschaft gespielt, aber die Innerschweizer sind bereits dort, wo sie seit Anfang Saison hinwollten: das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals zu erlangen. «Nun gilt es, in den verbleibenden sieben Spielen alles zu geben. Und dann werden wir heiss auf mehr sein», verspricht Passeur Peer Harksen.

Nun gastiert Amriswil im Cup-Viertelfinal

Einsiedeln wollte gestern kein Sparringpartner sein. Die Ausserschwyzer begannen stark, vergaben im ersten Durchgang zwei Satzbälle, ehe Volley Luzern seinen ersten zum 27:25 verwandelte. Einsiedeln hielt auch bis Mitte des zweiten Satzes mit, dann aber zogen die Luzerner von 12:11 auf 17:12 entscheidend davon – und gewannen diesen deutlich mit 25:16. «Einsiedeln hat zu Beginn frech aufgespielt», sagte Harksen. «Erst als wir sie vom Netz wegdrücken konnten, wurde es für uns einfacher.»

Zuvor kämpften die Gäste um jeden noch so aussichtslos scheinenden Ball. Bestes Beispiel war Gian Aebli: Der Passeur grub das Spielobjekt inmitten des sitzenden Publikums aus, ohne jemanden zu gefährden oder sich selbst zu verletzen. Es passte zum gestrigen frühen Abend, dass Luzern schliesslich auch diesen Punkt zum 9:10 im zweiten Satz für sich entschied.

Die Schwyzer führen noch immer im Kampf um den letzten Playoff-Platz gegen Uni Bern. Nicht auszuschliessen ist, dass die noch verbleibende letzte Direktbegegnung die Entscheidung herbeiführen wird. Derweil haben die Luzerner am nächsten Sonntag (17.00, Bahnhofhalle) einen Saisonhöhepunkt vor sich: Sie empfangen im Cup-Viertelfinal das drittplatzierte Amriswil. Ein wahrer Prüfstein, um aufzuzeigen, was im Team von Peer Harksen steckt.

Nationalliga A. Männer. 19. Runde: Volley Luzern – Einsiedeln 3:0. – Samstag: Amriswil – Näfels 1:3 (25:16, 19:25, 19:25, 12:25). Schönenwerd – Lausanne UC 1:3 (23:25, 25:22, 17:25, 15:25). Jona – Chênois 1:3 (21:25, 25:18, 21:25, 23:25).

Rangliste: 1. Lausanne UC 17/42. 2. Näfels 17/40. 3. Amriswil 17/40. 4. Volley Luzern 17/29. 5. Chênois 17/29. 6. Schönenwerd 17/26. 7. Jona 17/14. 8. Uni Bern 16/4. 9. Einsiedeln 17/4.

Volley Luzern – Einsiedeln 3:0

Bahnhofhalle. – 200 Zuschauer. – Satzergebnisse: 27:25, 25:16, 25:15. – Spieldauer: 69 Minuten. – Volley Luzern: Amstutz, Brzakovic, Haäfliger, Müller, Ulrich, Widmer, Gautschi (Libero); Peer Harksen, Willimann. – Einsiedeln: Wunderle, Schnüriger, Hensler, Wyss, Stiel, Aebli; Doranth, Ulrich, Kälin.

Nationalliga A. Frauen. 19. Runde: Volley Lugano – Galina Schaan 2:3 (17:25, 25:22, 21:25, 25:23, 13:15). Aesch-Pfeffingen – Volero Zürich 3:1 (25:22, 24:26, 26:24, 25:23). Franches-Montagnes – Düdingen 1:3 (19:25, 31:29, 21:25, 8:25). Neuchâtel UC – Kanti Schaffhausen 3:0 (25:23, 25:22, 25:23).

Rangliste (alle 19 Spiele): 1. Aesch-Pfeffingen 48. 2. Volero Zürich 47. 3. Düdingen 44. 4. Kanti Schaffhausen 37. 5. Neuchâtel UC 29. 6. Volley Lugano 24. 7. Köniz 22. 8. Galina Schaan 16. 9. Franches-Montagnes 15. 10. Cheseaux 3.

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