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VOLLEYBALL: Volley luzern II ist auf Kurs

1.-Liga-Aufsteiger Volley Luzern II hat sich gut in der neuen Umgebung eingelebt. Das Männerteam verschenkt jedoch beim 3:2-Sieg gegen die Dragons aus Lugano einen Punkt.
Ruedi Vollenwyder
Der Luzerner Oliver Melle (rechts) versucht den Zweierblock der Dragons Lugano zu überspielen. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 16. Dezember 2017))

Der Luzerner Oliver Melle (rechts) versucht den Zweierblock der Dragons Lugano zu überspielen. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 16. Dezember 2017))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Volley Luzern II hatte in der Begegnung gegen die Dragons Lugano noch etwas gutzumachen. Denn die Tessiner, die in den bisherigen neun Spielen nur fünf Zähler einfahren konnten, fügten dem Reserveteam von Volley Luzern (NLA) im Vorrundenspiel eine bittere 2:3-Niederlage bei.

Die Revanche glückte nur bedingt, musste doch die Mannschaft um Trainer Liam Sketcher den Tessinern beim 3:2-Heimerfolg wiederum einen Zähler zugestehen. Die Luzerner, die eine gute Mischung aus Routiniers und jungen Talenten vereinen, verspielten einen 3:0-Sieg fahrlässig. Dennoch tanzten am Schluss der Partie die Luzerner. Der 16-jährige Darko Mladenovic verwertete beim Stande von 14:12 im fünften Satz den Matchball zum erknorzten 3:2-Sieg.

Freude über die Leistung der jungen Spieler

Der 19-jährige Kantischüler Oliver Melle, der eine «mutige Partie» (Thomas Helbling) spielte, sah dies auch so. «Ja, den Umweg übers Tiebreak hätten wir uns ersparen können. Im ersten Satz (25:18) lief es uns ausgezeichnet. Wir spielten konstant und konnten von der schnellen Führung (7:1) profitieren.» Mit Ausnahme der Startphase (1:5) konnte Luzern diese Konstanz gegen ein schwach und fehlerhaft spielendes Tabellenschlusslicht Lugano mit in den zweiten Satz (25:17) nehmen. Ein 3:0-Sieg lag pfannenfertig parat. «Doch dann unterliefen uns im dritten Set (23:25) Fehler, die nicht hätten passieren dürfen», machte der letzte Saison noch für Emmen-Nord spielende Oliver Melle auf Eigenkritik. Die Negativtendenz hielt auch im vierten Satz (20:25) an. 9:19 lag Luzern im Hintertreffen. Trotz einer imposanten Aufholjagd (19:21) konnte man den Satz nicht mehr retten. «Dieser spielerisch gute Endspurt gab uns für den fünften Satz Mut», bilanzierte der frech von der Leber weg spielende Jungspund, der es cool finden würde, einmal in der NLA spielen zu können.

Servicefehler ebnet Luzern den Sieg

Die Tessiner forderten dem Heimteam nochmals alles ab. Ein Servicefehler beim Stande von 12:11 ebnete Luzern den Weg zum 15:12-Satz- und 3:2-Spielgewinn. Routinier und Zuspieler Thomas Helbling (29) freute sich denn auch ehrlich über den mit Ach und Krach gewonnenen Match. Vor allem auch über die gute Leistung der jungen Spieler Jonas Von Ah, Oliver Melle, Yannick Erard und der beiden 16-jährigen Flavio Sütterlin und Darko Mladenovic in seinem Team. «Da wächst für Volley Luzern gutes Holz nach. Klar, dass auch im Match gegen Lugano nicht immer alles zusammenpasste. Denn der Lernprozess im mentalen und technischen Bereich ist noch nicht abgeschlossen», gibt sich der stellvertretende Leiter der Talent School optimistisch, der mit seinem Team auch in der nächsten Saison in der 1. Liga spielen will. Die Luzerner mit den mutig und frech spielenden Jungspunds und den Ruhe ausstrahlenden und gute Punkte herausspielenden Routiniers sind auf dem richtigen Weg dazu.

Männer, 1. Liga

Gruppe C: Volley Luzern II – Dragons Lugano 3:2. Schönenwerd – Emmen-Nord 2:3. Aeschi – Kanti Baden 3:2. Regio Huttwil – Buochs 1:3. – Rangliste: 1. Emmen-Nord 10/26 (28:8). 2. Schönenwerd III 10/24 (28:15). 3. Volley Luzern II 9/15 (20:17). 4. Aeschi 11/15 (19:21). 5. Traktor Basel II 9/14 (18:17). 6. Buochs 10/13 (18:20). 7. Kanti Baden 10/11 (16:23). 8. Regio Huttwil 11/11 (16:25). 9. Dragons Lugano 10/6 (11:28).

Volley Luzern II – Dragons Lugano 3:2

Säli-Turnhalle. – 20 Zuschauer. – SR Christen/Süess. – Spieldauer: 109 Minuten. – Sätze: 25:18, 25:17, 23:25, 20:25, 15:12. – Volley Luzern II: Tobias Meier, Gianmarco Meier, Mladenovic, Erard, Thomas Helbling, Melle, Huber (Libero); Keller, Manuel Helbling, Von Ah, Sütterlin.

Gruppe D: Näfels – LK Zug 3:0. Amriswil – Uster 3:0. Wil – Lunkhofen 3:0. Andwil-Arnegg – Wetzikon 1:3. – Rangliste: 1. Näfels II 10/25 (28:9). 2. Wetzikon 10/24 (26:11). 3. Wil 10/23 (24:11). 4. Amriswil II 10/17 (22:18). 5. Jona II 9/14 (17:18). 6. Andwil-Arnegg 10/12 (19:23). 7. LK Zug 11/8 (15:29). 8. Uster 10/7 (11:26). 9. Lunkhofen 10/5 (10:27).

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