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VOLLEYBALL: Volley Luzern verliert gegen Chênois 1:3

Luzern verliert das erste Playoff-Viertelfinalspiel gegen Chênois 1:3. Nahe dran, aber halt doch weit weg von einem Sieg.
Roland Bucher
«Wir sind nicht meilenweit von Chênois entfernt. Wir haben gezeigt, dass wir auf Augenhöhe sind». (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 16. Januar 2016))

«Wir sind nicht meilenweit von Chênois entfernt. Wir haben gezeigt, dass wir auf Augenhöhe sind». (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 16. Januar 2016))

Captain Peer Harksen (22), der Internationale in Volley-Luzern-Diensten, hatte kleine, aber schliesslich halt doch entscheidende Sachen ausgemacht, welche das Erfolgserlebnis verunmöglichten: «Unnötige Griffe ins Netz, Unsauberkeiten in der Defensive und die letzte Entschlossenheit beim finalen Smash.»

Chenois Genève, ein Team, das zäh in die Meisterschaft gestartet war, aber zuletzt elf Siege in Serie gelandet hatte, nützte die Luzerner Unebenheiten schonungslos aus: «Schauen Sie sich diese Truppe an», hatte Luzerns Präsident Josef Wicki schon vor dem Spiel gewarnt, «das ist eine geballte Ladung an Muskelkraft und Routine.»

Und Nervenstärke. «Wenn die im Endspurt eines Satzes zwei Punkte vorne liegen, dann bist du verloren», erklärte Peer Harksen, der Zuger mit norddeutschen Wurzeln im Team, «die ziehen das dann so etwas von eiskalt durch.» Aber auch Harksen, Mathematikstudent auf dem Weg zur Master-Gilde und mit dem Traum des Volleyball-Profis im Hinterkopf, verliert die Nerven nicht: «Wir sind nicht meilenweit von Chenois entfernt, wir haben heute gezeigt, dass wir auf Augenhöhe sind.»

Jetzt reise man nächstes Wochenende nach Genf, verrichte alles, was im Volleyball über Gedeih und Verderben entscheidet, noch ein bisschen sauberer: «Dann haben wir eine gute Chance.» Und dann: «Gewinnen wir auch Spiel Nummer drei», posaunt Präsident Josef Wicki die ungebrochene Zuversicht.

2,12 m gegen 2,04 m Körperwuchs

Volley Luzern hatte einen guten ersten Satz auf das Parkett gelegt, am Schluss (24:26) hing das Etappenziel an einem sehr dünnen Faden. Seinen besten Auftritt hatte die Mannschaft von Headcoach Lauren Bertolacci im dritten Umgang, als man – darf man durchaus so loben – die Genfer richtiggehend dominierte. Im vierten und schliesslich entscheidenden Durchgang steigerten sich die Einheimischen nochmals zu einer 13:10-Führung. Dann drehte Chenois auf, erzwang den Sieg kurz- und schmerzlos.

«Wir haben leichtfertig Punkte vergeben», ärgerte sich Peer Harksen. Dies trifft auch auf den 23-jährigen Topskorer Strahinja Brazkovic zu, den 2,04-Meter-Mann aus Serbien, der grossartige Dinge zauberte, einfache Möglichkeiten indes verprasste. Da war der Genfer Topmann Luka Babic gestern eine Spur entschlossener, konsequenter, erfolgreicher. Vielleicht hat er den Unterschied ausgemacht. Nun, der ist mit 2,12 Metern Körperwuchs nochmals einige Zentimeter grösser als Brzakovic.

«Wenn wir das Blatt noch drehen wollen», fordert Harksen, «dann müssen uns die beiden kommenden Auswärtsspiele fast fehlerfrei gelingen.»

Schwer genug wird es so oder so. Immerhin: Die Luzerner bewiesen gestern mit Nachdruck, dass sie mit dem Favoriten auf Augenhöhe sind. Oder immerhin fast.

Roland Bucher

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Volleyball, NLA

Männer, Playoff-Viertelfinals (Best of 3). 1. Runde: Einsiedeln (8. der Qualifikation) – Lausanne (1.) 0:3 (17:25, 20:25, 21:25); Stand 0:1. Jona (7.) – Näfels (2.) 2:3 (25:20, 16:25, 18:25, 25:21, 12:15); Stand 0:1. Schönenwerd (6.) – Amriswil (3.) 0:3 (18:25, 22:25, 20:25); Stand 0:1. Volley Luzern (5.) – Chênois (4.) 1:3; Stand 0:1.

Volley Luzern – Chenois Genève 1:3

Bahnhofhalle. – 250 Zuschauer. – SR Sikanic/Weinberger. – Spieldauer: 110 Minuten. – Sätze: 24:26, 22:25, 25:20, 21:25. – Volley Luzern: Gautschi (Libero), Harksen, Müller, Häfliger, Frame, Brazkovic, Ulrich, Amstutz, Widmer, Wicki.

Frauen. Playoff-Viertelfinals (Best of 3). 1. Runde: Volley Lugano (6. der Qualifikation) – Düdingen (3.) 0:3 (9:25, 18:25, 17:25); Stand 0:1.

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