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VOLLEYBALL: Volleya Obwalden will die Finalrundenspiele geniessen

Das NLB-Frauenteam von Volleya Obwalden hat mit der Finalrundenqualifikation sein hochgestecktes Saisonziel bereits erreicht. Dennoch gibt es für Trainer Nik Buser keinen Grund zum Ausruhen.
Die Volleya Obwalden, hier Libera Lena Krummenacher in der Partie gegen Volley Luzern, spielte eine äusserst erfolgreiche Qualifikationsrunde mit acht Siegen. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 11. November 2017))

Die Volleya Obwalden, hier Libera Lena Krummenacher in der Partie gegen Volley Luzern, spielte eine äusserst erfolgreiche Qualifikationsrunde mit acht Siegen. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 11. November 2017))

Erstaunlich: Nach der Vorrunde befand sich die Volleya Obwalden mit nur acht Punkten weit weg von der anvisierten Finalrundenqualifikation. Doch Trainer Nik Buser glaubte weiter felsenfest an sein Team: «Ich wusste um die Qualitäten meiner Spielerinnen, ich wusste, zu was sie fähig sind.» In der Rückrunde zeigten die NLB-Aufsteigerinnen ihr wahres Können, reihten Sieg an Sieg und holten 16 Punkte aus sieben Spielen. Sechsmal verliessen die Obwaldnerinnen die Hallen jeweils als Siegerinnen. Nur gegen den Leader Volley Luzern mussten sie eine knappe 2:3-Niederlage einstecken.

Züri Unterland machte keine Geschenke

Eine starke Bilanz, die mit der Finalrundenqualifikation belohnt wurde. Wenn auch nur äusserst knapp. Denn die Obwaldnerinnen benötigten im letzten Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten und Mitaufsteiger Züri Unterland unbedingt einen Sieg. Also eine Pflichtaufgabe? Ganz und gar nicht, die Zürcherinnen waren zu keinen Geschenken bereit. Die Obwaldnerinnen konnten sich erst im Tiebreak (17:15) den Sieg und somit den Einzug in die Finalrunde sichern. Weil die Volleya wie der VBC Steinhausen 24 Punkte aufwies, entschieden die Anzahl Siege (8:7) gegen die Zugerinnen und für die Volleya Obwalden.

Ein Ausruhen ist gemäss Trainer Nik Buser kein Thema. «Dass wir als Aufsteigerinnen unser Saisonziel damit erreicht haben, ist äusserst erfreulich. Die Angst vor dem sofortigen Wiederabstieg ist gebannt. Die Finalrundenspiele sind eine willkommene Zugabe», erklärt Nik Buser und gibt gleich den Tarif durch: «Wir wollen in den Playoffs eine gute Falle machen.» Die Spiele auf die leichte Schulter zu nehmen, dulde er nicht. Schliesslich müsse sein Team im Hinblick auf die nächste Saison viel an Erfahrung sammeln. Einen Rang als Vorgabe gibt Nik Buser hingegen nicht: «Wir wollen unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen.» Und auch den Aufstieg ins Blickfeld zu nehmen, sei nicht realistisch.

Im Startspiel bekommt die Volleya mit Münchenbuchsee morgen Sonntag auswärts einen äusserst starken Gegner vorgesetzt. Die Bernerinnen dominierten die Qualifikation in der Westgruppe klar und erspielten sich sagenhafte 37 Punkte aus 14 Spielen. Doch Trainer Buser zeigt keinen Respekt: «Münchenbuchsee ist zweifelsohne eine starke Mannschaft. Dennoch werden wir uns nicht verstecken. Auch wir spielen ein gutes Volleyball.»

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Frauen, NLB

Finalrunde. Gegnerinnen von Volleya Obwalden (0 Bonuspunkte): Münchenbuchsee (3), Genève (2), Neuchâtel (1), Val-de-Travers (0). – Weitere Teams in dieser Gruppe: Volley Luzern (3), Toggenburg (2), Aadorf (1).

Modus: Es wird eine Hin- und Rückrunde gespielt. Gegen die Mannschaften, welche man bereits in der Qualifikation gespielt hat, werden in der Finalrunde keine Partien gespielt. Bei der Rangierung nach Punkten werden alle Mannschaften berücksichtigt.

Startspiel. Sonntag: Münchenbuchsee – Volleya Obwalden (13.30, Sekundarschule).

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