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Vorhang auf für Balotelli - Italien gewinnt im St.Galler Kybunpark

Unter den Augen von Fifa-Präsident Gianni Infantino bezwingt Italien in St.Gallen den WM-Teilnehmer Saudi-Arabien mit 2:1. In ersten Länderspiel-Einsatz seit vier Jahren erzielt Mario Balotelli das 1:0.
Patricia Loher
Mario Balotelli brachte Italien mit 1:0 in Führung. (Bild: Ralph Ribi)

Mario Balotelli brachte Italien mit 1:0 in Führung. (Bild: Ralph Ribi)

Eine Gruppe junger Männer trug Roberto Mancini auf Händen durch den Kybunpark. Unermüdlich schwenkten die Italiener den Trainer aus Pappkarton, immer wieder liessen sie den Mann an der Seitenlinie hochleben. Mancini ist Italiens neuer Hoffnungsträger, der frühere Coach von Zenit St.Petersburg soll die Mannschaft nach der verpassten WM-Qualifikation in eine bessere Zukunft führen.

Für den Neuanfang steht nebst Mancini aber vor allem Mario Balotelli. Der exzentrische und hochbegabte Stürmer bestritt gestern in St.Gallen zum ersten Mal seit vier Jahren wieder ein Länderspiel. Schnell war ersichtlich, wie gut der 27-Jährige dieser Mannschaft tut: Der grosse Stürmer mit der auffälligen Frisur war für WM-Teilnehmer Saudi-Arabien kaum unter Kontrolle zu bringen. Nach lediglich 21 Minuten traf Balotelli von der Strafraumgrenze zum 1:0. Es war der stimmungsvolle Höhepunkt des Abends.

Infantino und ein Scheich sind anwesend

Italiens junge Mannschaft war dem Gegner lange überlegen. Saudi-Arabien, das am nächsten Sonntag in St.Gallen in einer weiteren Testpartie auf Peru treffen wird, erspielte sich kaum eine nennenswerte Chance. Erst nach der Auswechslung Balotellis und dem 2:0 für die Italiener durch den eingewechselten Andrea Belotti fanden die Saudis besser ins Spiel. Vor dem 1:2 profitierten sie davon, dass Goalie Gianluigi Donnarumma aus dem Tor eilte und ihn Yahia Alshehri umspielen konnte.

Die letzten zehn Minuten dürften Saudi-Arabiens Sportminister gefallen haben. Vor dem Spiel hatte der Scheich seinem Team noch auf dem Platz Glück gewünscht. Zweieinhalb Wochen vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Saudi-Arabien und Gastgeber Russland war auch Fifa-Präsident Gianni Infantino im Kybunpark anwesend. Es war in mancherlei Hinsicht ein aussergewöhnlicher Abend für die St.Galler Arena. So staunte der eine oder andere wohl auch nicht schlecht, als er sich im Stadion ein Bier kaufen wollte: Da Saudi-Arabien Veranstalter dieses Testspiels war, wurden in der Arena nur nicht-alkoholische Getränke ausgeschenkt.

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