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Warum FCL-Coach Häberli auf Innenverteidiger Lucas Alves setzt

Die Unruhen im Verwaltungsrat dürfen das Luzerner Team von Thomas Häberli morgen Samstag (19.00) im Spiel bei Neuchâtel Xamax nicht beeinflussen.
Daniel Wyrsch
Lucas Alves verbreitet stets gute Stimmung. (Bild: FC Luzern)

Lucas Alves verbreitet stets gute Stimmung. (Bild: FC Luzern)

Lucas Alves (Bild) ist der Luzerner Feldspieler mit der meisten Einsatzzeit. In elf Runden der Super League hat der 27-jährige brasilianische Innenverteidiger nur gerade zwölf Minuten gefehlt. Das war Anfang August in Genf gegen Servette (0:1). Eine Kopfverletzung war der Grund für die Auswechslung. Sonst hat Lucas Alves durchgespielt. 978 Minuten in der Meisterschaft plus vier Europa-League-Quali-Spiele und zwei Cuppartien. Nur Torwart Marius Müller hat alle Partien komplett zu Ende gespielt.

FCL-Trainer Thomas Häberli sagt, weshalb er die Qualitäten von Lucas Alves schätzt: «Lucas ist ein sehr zuverlässiger Spieler, auf den man sich stets verlassen kann. Dazu ist er eine aufgestellte Person, die immer wieder gute Laune verbreitet.» Also ein Wunsch-Profi, wie man ihn sich als Trainer vorstellt.

Marvin Schulz fällt verletzt längere Zeit aus

Umgekehrt fühlt sich Lucas Alves in der Mannschaft und mit dem Coach sehr wohl. «Unser Trainer macht einen tollen Job, nicht nur ich, alle Spieler haben diese Meinung.» Der FCL reitet derzeit auf einer Erfolgswelle: Von den letzten vier Spielen gewann das Team von Häberli deren drei (Xamax, Thun, Sion) und verlor nur einmal (Basel).

Vor dem Auswärtsspiel von morgen (19.00) in Neuenburg gegen Xamax fällt allerdings Mittelfeldspieler Marvin Schulz mit einem Haarriss sowie einem Knochenödem am rechten Schienbein während mehrerer Wochen aus. Die Verletzungen erlitt er im letzten Match gegen Sion (3:1). «Marvin wird uns bestimmt fehlten», bedauert Lucas Alves. Bereits Tsiy Ndenge ist im zentralen Mittelfeld l­änge­re Zeit am Knie verletzt. Simon Grether oder allenfalls der junge David Mistrafovic (18) dürften den Part von Schulz gegen Xamax übernehmen.

Lucas Alves will den Lauf der Mannschaft nützen, auch auswärts gegen das auf dem vorletzten Tabellenplatz stehende Team aus Neuenburg zu gewinnen. Häberli sagt stellvertretend für seine Mannschaft, dass die Unruhe um die Rücktritte mehrerer Verwaltungsräte auf ihn und die Spieler keinen Einfluss haben dürfen. Dies dürfte allerdings leichter gesagt als getan sein.

Vertrag von Lucas Alves läuft nächsten Sommer aus

Lucas Alves macht seinerseits kein Geheimnis daraus, auf einen Wechsel per nächster Saison zu schielen. Sein Vertrag mit dem FC Luzern läuft Ende Saison aus. Kontakte mit anderen Vereinen seien ihm derzeit nicht bekannt, sein Berater mache diesen Job. Rein sportlich würde er sich wünschen, noch einmal einen Karriereschritt nach vorne machen zu können.

Ein Unglück wäre es für ihn jedoch sicher auch nicht, wenn es schliesslich zu einer Verlängerung in Luzern kommen würde. «Mir gefällt es sehr gut in Luzern und in der Schweiz, ich hätte in Brasilien nie gedacht, dass ich einmal in diesem schönen Land landen würde», sagt Lucas Alves. «Und die Fans beim FCL unterstützen uns immer fantastisch, so macht es Freude.»

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