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Weitere Innerschweizer haben den letzten Schliff geholt

Weltmeisterschaften Der Beckenrieder Avelino Näpflin (Bild) blickt eine Woche vor dem WM-Start auf einen harten Trainingsblock zurück. Der 18-Jährige verrät: «Ich habe diesen bewusst eingeschaltet, um so für mein Skiathlon-Rennen am 1. Februar das Optimum herausholen zu können.» Die Erkältung, die ihn im Vorfeld der Schweizer Meisterschaften noch geplagt hatte, ist abgeklungen. Für den Gymnasiasten ist klar, dass er mit Jahrgang 2000 zu den jüngsten Teilnehmern gehört. Entsprechend ist es für den Nidwaldner schwierig, sich ein Ziel zu setzen. Die WM-Qualifikation war für Näpflin zu Saisonbeginn mehr ein Traum als ein Ziel. Die Qualifikation hat nun seinen Ehrgeiz geweckt: «Ich bin nicht der Typ, um nur dabei zu sein. Ich möchte die bestmögliche Leistung abrufen. Ich freue mich auf harte 20 WM-Kilometer.»

Janik Riebli im dritten Anlauf

«Ich freue mich sehr auf die Junioren-WM», erklärt Janik Riebli (Bild). Auf diesen Grosseinsatz hat der Athlet des Skiclubs Schwendi-Langis auch lange gewartet. In den letzten zwei Jahren hat es jeweils knapp nicht gereicht für die Selektion. Im laufenden Winter hat Janik Riebli, der in Davos im Frühling seine Ausbildung als Landwirt abschliesst, mit seinem Sieg beim Continental-Cup-Sprint in St. Ulrich (AUT) Klarheit geschaffen. Sind dadurch nicht auch die Erwartungen gestiegen? Der C-Kader-Athlet winkt ab: «Ein Top-15-Resultat wäre top. Es ist eine WM und nicht eine Schweizer Meisterschaft oder ein Continental-Cup-Rennen.»

Auf lautstarke Unterstützung aus seiner Heimat kann der Obwaldner beim sonntäglichen Sprint zählen. Der Skiclub Schwendi-Langis hat extra für seinen Athleten eine Fan-Reise organisiert. Übrigens: Janik Riebli hat seine eigene Art, sich von der bevorstehenden WM abzulenken. Aufgrund des vielen Neuschnees war am letzten Sonntag in Davos während zwölf Stunden Schneeräumen angesagt. Die laufende Woche will es Riebli nun aber ruhiger angehen. Die Kraftreserven sollen nebst dem Sprint am 1. Februar auch für den Skiathlon reichen und zum Abschluss am 3. Februar auch noch für den Staffellauf.

Fähndrichs im Doppelpack

Der Eigenthaler Cyril Fähndrich (Bild) hat sich letzte Woche wie Riebli mit dem C-Kader von Swiss-Ski im Goms den letzten Schliff geholt. Nach zwei Rennen an den Schweizer Meisterschaften (je einmal Gold und Silber) ging es happig weiter: «Wir konnten uns optimal vorbereiten und die ganze Rennstrecke in Ruhe besichtigen. Den Heimvorteil wollen wir nutzen.» Für den Sportmittelschüler ist es der erste internationale Grossanlass. Er wird am kommenden Dienstag das Klassisch-Rennen absolvieren, am Donnerstag den Skiathlon, und je nach Verfassung steht auch noch der Staffellauf an.

Bevor er selber ins Geschehen eingreift, wird er am Montag seine Schwester Nadine Fähndrich an der Strecke beim Sprint unterstützen. Für die 22-jährige Weltcup-Athletin bildet die Heim-WM einen Boxenstopp auf dem Weg zu Olympia. Viel gemeinsame Zeit wird den beiden aber nicht bleiben: «Es ist cool, mit der Schwester an der WM am Start zu stehen. Da sich Nadine im Olympiaaufbau befindet, ist sie aber in einem anderen Hotel einquartiert.» Dennoch nimmt er den einen oder anderen Tipp von ihr gerne entgegen. Nadine weiss, wie an der Junioren-WM der Hase läuft, gewann das Mitglied des Nationalteams doch an der WM 2016 in Rumänien die Silbermedaille. (rb)

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