Orientierungslauf

Männer-OL: Der totale Schweizer Triumph

Daniel Hubmann, Matthias Merz und Fabian Hertner sorgten am Weltcup in Oslo im Jagdstart über die Mitteldistanz für den totalen Schweizer Triumph.

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Daniel Hubmann war einmal mehr eine Klasse für sich.

Daniel Hubmann war einmal mehr eine Klasse für sich.

Keystone

Damit fand die Dominanz der Schweizer Orientierungsläufer auch im dritten Weltcup-Lauf der Saison ihre Fortsetzung, nachdem zum Auftakt in Poorvo (Fi) ein Fünffachsieg gefeiert worden war und auch in Göteborg zwei Podestplätze durch Schweizer belegt wurden.

Im dritten Teil der Nordic Orienteering Tour (Nort) startete Daniel Hubmann als Leader mit 30 Sekunden und mehr Reserve auf die Konkurrenz. Der 28-jährige Thurgauer wurde schon beim dritten Posten von Merz eingeholt. Das Schweizer Duo hielt den Abstand auf die Konkurrenz stabil. Der Norweger Olav Lundanes, der mit 65 Rückstand auf Hubmann gestartet war, schloss die Lücke nicht.

Zum zweitletzten Posten wählten Hubmann und Merz unterschiedliche Routen, jene des Thurgauers erwies sich als etwas schneller. Den Schweizer Triumph komplettierte der Baselbieter Fabian Hertner. Vom letzten Posten zum Ziel übersprintete er Lundanes und sicherte den Dreifachsieg. Mit Matthias Müller (5.), Matthias Kyburz (6.) sowie Martin Hubmann (9.) schafften drei weitere Läufer von Swiss Orienteering den Sprung in die Top Ten.