Beziehungsfragen

Martina Hingis schätzt das Zusammenleben mit ihrem Partner

Gemeinsames Wohnen ist oft ein Prüfstein für ein erfolgreiches langfristiges Zusammensein. Dieser Ansicht ist auch Ex-Tennisstar Martina Hingis (29), die seit letzten Sommer zusammen mit ihrem Freund Andreas Bieri im schwyzerischen Hurden wohnt.

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Hat mehr Zeit als früher: Martina Hingis (Archiv)

Hat mehr Zeit als früher: Martina Hingis (Archiv)

Keystone

"Das ist das schöne an der heutigen Zeit: bevor man sich für eine Zukunft zu zweit entscheidet, kann man ein wenig schauen, ob man mit den Macken des Partners leben kann", sagt die ehemalige Nummer 1 im Frauentennis im Interview mit der "Schweizer Illustrierten".

Macken habe ihr Freund, der in Zürich als Rechtsanwalt tätig ist, nicht viele. "Im Gegenteil! Andi ist extrem unkompliziert. Wahrscheinlich hat er weniger Macken als ich", lacht Hingis.

Es sei ein Unterschied, ob man sich nur regelmässig treffe oder zusammenlebe, findet sie. "Bis jetzt freue ich mich jeden Abend, nach Hause zu kommen - und so soll es bleiben."

Im Vergleich zu früheren Beziehungen glaube sie, reifer geworden zu sein. "Mit 29 ist man in einem Alter, in dem man von einer Beziehung mehr erwartet", so Hingis. Sie könne jetzt auch viel mehr in eine Beziehung investieren, weil sie die Zeit dazu habe.

Früher habe diese Zeit gefehlt. "Wenn man die weltbeste Tennisspielerin sein möchte, muss man fürs Tennis leben. Da gibts keine Kompromisse." Heute sei sie ruhiger und weniger gestresst. Gehe sie mit Andi essen, so könne sie es viel mehr geniessen. "Als Profi dachte ich vor allem daran, nicht zu spät ins Bett zu kommen."