Tennis

Was Roger Federer zur Unsterblichkeit noch fehlt

Er stand 22 Mal in einem Grand-Slam-Final und verliess das Spielfeld 16 Mal als Sieger. Damit hält der 28-jährige Roger Federer den Rekord. Der erste Majortitel als Vater machte die Sache für «Daddy Cool» noch zusätzlich speziell. Seit Agassi vor sieben Jahren hat kein Papi mehr ein Grand-Slam-Turnier gewonnen. Ausruhen kann sich der Tennisstar dennoch nicht. Und er kann auch noch einiges erreichen.

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Roger Federer nur zu Beginn mit Problemen

Roger Federer nur zu Beginn mit Problemen

Keystone

Folgendes fehlt Roger Federer noch zur Unsterblichkeit:

Grand Slam: Der Gewinn aller Majorturniere im gleichen Jahr. Roger Federer sagt dazu in einem Interview: «Der Grand Slam ist nicht etwas, was ich mir zum Ziel gesetzt habe. Ich werde auch nicht die ganze Saison nur um die Grand-Slam-Turniere herumplanen. Ich nehme alle Turniere ernst, an denen ich teilnehme.» Er präzisierte dann aber doch: «Was ich sagen will: es wäre grossartig, wenn mir der Grand Slam gelingt. Aber es ist nicht mein oberstes Ziel. Ich nehme es so, wie es kommt.»

Roger Slam: Alle vier Grand-Slam-Turniere, aber nicht zwingend im gleichen Jahr. Als beispielsweise: Wimbledon und US Open 2009 und Australian und French 2010.

Olympia: Mit Stanislas Wawrinka gewann Federer erst im Doppel die Goldmedaille.

Wochen als Nummer 1: Federer beginnt heute seine 268. Woche als Nummer 1 - bleibt er bis nach dem French Open Anfang Juni an der Spitze, egalisiert er Pete Sampras' Bestmarke (286 Wochen).

Tennis Masters Cup: Letztes Jahr zerstörte Nikolai Dawydenko Rogers Traum von der Krönung seiner Saison. Roger schied im Halbfinal aus. Den Masters Cup hat Federer erst dreimal gewonnen. Der Rekord liegt bei 5.

Davis Cup: Der Sieg mit der Schweizer Mannschaft beim wichtigsten Wettbewerb für Nationalmannschaften im Herren-Tennis.

Australian Open, Melbourne: Roger Federer gewann das Grand Slam bisher vier Mal (2010, 2007, 2006, 2004). Nur der Australier Roy Emerson gewann das Turnier häufiger, nämlich sechs Mal.

Grand-Slam-Titel als Vater: Noch ist Jimmy Connors der einzige Spieler, der in den vergangenen dreissig Jahren als Vater mehr als einen Grand-Slam-Titel gewann (insgesamt drei).