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Weltmeister Luca Toni kommt nach Luzern

Luca Toni wurde mit Italien 2006 Fussball-Weltmeister und stürmte unter anderem für Palermo, die Fiorentina, Bayern München und Hellas Verona. Am Sonntag besucht der 41-Jährige die Schweizer Meisterschaft der Coca-Cola Junior League auf der Luzerner Allmend. Ab 14 Uhr findet eine Autogrammstunde statt.
Cyril Aregger
Luca Toni jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 für Hellas Verona gegen Juventus Turin. (Bild: Filippo Venezia (Verona, 8. Mai 2016)

Luca Toni jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 für Hellas Verona gegen Juventus Turin. (Bild: Filippo Venezia (Verona, 8. Mai 2016)

Luca Toni, Sie besuchen am Sonntag die Schweizer Meisterschaft der Coca-Cola-League in Luzern. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre eigene Juniorenfussballzeit?

Ich habe meine Juniorenzeit in meiner Stadt mit dem FC Modena erlebt. Ich habe ganz viele schöne Erinnerungen an diese Zeit, weil diese Zeit mir erlaubt hat mich zu entwickeln - nicht nur als Fussballer, sondern auch als Mensch. Vor allem weil mir schöne und wichtige Werte vermittelt wurden. Ich hatte sehr gute Trainer, die mir erlaubten vom Kind zum Mann zu werden. Ich habe bis 17 in Modena gespielt.

Waren Sie schon als Junior ein Offensivspieler?

Bei den Kleinsten habe ich als 2. Spitze begonnen und als der Trainer bemerkte, dass ich viele Tore erziele, wurde ich zur Mittelstürmer «befördert».

In Russland läuft derzeit die WM. Als Italiener muss das sehr schmerzen.

Als Italiener schmerzt das sehr, die WM ohne die Azzurri mitzuerleben. Vor allem, weil wir in dieser Zeit vor 12 Jahren an der WM unseren grossen Traum lebten. Es ist eine schöne Erinnerung, weil wir mit unzähligen Schwierigkeiten (Korruptionsskandal Serie A, Anm. d. Red) starteten und die WM schliesslich gewonnen haben. Das war ein riesiges Fest für uns, für alle in Italien, aber hauptsächlich für alle Italiener, die auf der ganzen Welt verteilt leben.

Weshalb haben die Azzurri die WM verpasst?

Es gibt unzählige Gründe, weshalb es nicht zur Qualifikation gereicht hat. Es ist aber sicherlich klar, dass es in der Ausbildung des Nachwuchses einen Neuanfang braucht. Vom Kinderfussball bis zum Spitzenfussball braucht es ein neues Konzept. Nach dem WM-Titel haben wir uns ein bisschen zur Ruhe gesetzt, aber jetzt muss man neu beginnen. Es braucht neue Strukturen und eine Investition vor allem in den Nachwuchstrainern, damit die Nachwuchsförderung ihren Lauf nimmt.

Sie haben nach Ihrer Karriere eine Ausbildung zum Fussballmanager gemacht und auch die Trainerlizenz erworben. Vor einem Jahr verliessen sie ihren Managerposten bei Hellas Verona. Was sind Ihre Pläne?

Für meine Zukunft prüfe ich gewisse Angebote als sportlicher Verantwortlicher. Ich habe auch die Trainerlizenzen erlangt, aber ehrlich gesagt, sehe ich mich noch nicht als Trainer. Trotzdem will ich möglichst alle Ausbildungen erlangen, weil in den Trainerkursen der Austausch sehr interessant und förderlich ist. Man macht Bekanntschaften oder trifft wieder Freunde - das ist immer wieder schön. Ich prüfe jetzt diese Angebote, um zu sehen, ob es eine Möglichkeit gibt in einem Club zu arbeiten, in dem man die gleichen Werte und die gleiche Fussball-Idee lebt, wie ich es mir vorstelle.

Übersetzung: Genesio Colatrella

Luca Toni im Originalton (italienisch)

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