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Überragender Joel Wicki triumphiert auf der Rigi

Joel Wicki gewinnt das Bergfest auf der Rigi mit sechs Siegen. Den Bündner Armon Orlik bezwingt er sogar zweimal.
Claudio Zanini
Seine Jubelgeste ist mittlerweile auffällig oft zu sehen: Joel Wicki. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi Staffel, 8. Juli 2018))

Seine Jubelgeste ist mittlerweile auffällig oft zu sehen: Joel Wicki. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi Staffel, 8. Juli 2018))

Was Armon Orlik und Joel Wicki in diesem Rigi-Schlussgang boten, war hochstehender Schwingsport. Der 23-jährige Bündner und der 21-jährige Entlebucher zeigten sich gewohnt angriffig und schenkten sich gar nichts. Orlik, der einen Sieg brauchte, um das Fest zu gewinnen, war der aktivere Athlet der beiden, bis ihn Wicki mit einem Kurz in der 8. Minute überlistete und sich den Triumph sicherte.

Wicki setzt mit dem Erfolg auf der Rigi seinen Höhenflug fort. Vor einer Woche gewann er am Innerschweizerischen in Ruswil, davor siegte er am Luzerner und am Urner Kantonalen.

Den zweiten Platz sicherte sich der St. Galler Daniel Bösch. Auf Rang 3 folgt schliesslich Erich Fankhauser, der Klubkollege von Wicki.

Joel Wicki feiert seinen Sieg gegen Armon Orlik. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Joel Wicki, links, im Schlussgang gegen Armon Orlik. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Joel Wicki, links, im Schlussgang gegen Armon Orlik. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Joel Wicki, links, feiert seinen Sieg gegen Roger Rychen im 5. Gang. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Andi Imhof, links, und Michael Rhyner im 4. Gang. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Erich Fankhauser, rechts, und Roger Rychen im 4. Gang. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Andreas Ulrich, rechts, feiert seinen Sieg gegen Mario Schneider im 5. Gang. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Ein Schwinger kuehlt sich am Schwingerbrunnen ab. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Drohnenaufnahme von Bergfest auf der Rigi Staffel, im Hintergrund der Vierwaldstättersee. (Bild: Roger Grütter (Rigi, 8. Juli 2008))
Die Schwingarena aus der Sicht der Zuschauer. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Schöne Aussicht auch von den Festbänken. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Die Alplerfamilie Rickenbach bei ihrem traditionellen Alpaufzug durch die Schwingerarena. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Die Alplerfamilie Rickenbach bei ihrem traditionellen Alpaufzug durch die Schwingerarena. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
Alphornblaeser und Fahnenschwingen während dem Fest-Gottesdienst. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Rigi, 8. Juli 2008))
14 Bilder

Rigi-Schwingen 2018

5. Gang

Joel Wicki bleibt makellos: Im fünften Gang bezwingt er Roger Rychen und steht verdientermassen im Schlussgang. Bereits im letzten Jahr schaffte er es in die Endausmarchung auf der Rigi - damals verlor er aber gegen Sven Schurtenberger und verletzte sich.

Daniel Bösch, Armon Orlik sowie Domenic Schneider und Andreas Ulrich konnten mit ihren Siegen einen Sprung nach vorne machen. Sie alle weisen das Total von 48,00 auf. Wegen des besseren Notenblatts hat sich das Einteilungskampfgericht aber für Armon Orlik als Schlussgang-Teilnehmer entschieden. Für ihn spricht, dass er mit zwei Eidgenossen und zwei Teilverbandskranzern das happigere Programm abzuspulen hatte als die anderen drei.

4. Gang

Fünf Schwinger hatten zur Mittagspause eine weisse Weste - jetzt ist es nur noch einer: Joel Wicki kann im vierten Gang seine Siegesserie fortführen und bringt sich damit in aussichtsreiche Position für den Schlussgang. Seinen Sieg realisiert er gegen Bruno Linggi, der die erste Niederlage des Tages einstecken muss.

Die Klubkollegen von Wicki werden derweil von den Nordostschweizern zurückgebunden. Der bisher Führende Marco Fankhauser verliert gegen Daniel Bösch, Erich Fankhauser muss eine Niederlage gegen Roger Rychen einstecken. Auch Andreas Ulrich wird von einem Nordostschweizer gestoppt. Ulrich unterliegt Armon Orlik.

Hinter Joel Wicki (39,25) belegt Mario Schneider (38,75) den zweiten Platz. Roger Rychen ist zurzeit Dritter (38,50). Auf dem geteilten vierten Rang folgen unter anderem Daniel Bösch, Marco Fankhauser, Mike Müllestein oder Andreas Ulrich mit je 38,25.

Blick auf die Schwingarena auf der Rigi. (Bild: Roger Grütter (Rigi Staffel, 8. Juli 2018))

Blick auf die Schwingarena auf der Rigi. (Bild: Roger Grütter (Rigi Staffel, 8. Juli 2018))

3. Gang

Von den Topfavoriten übersteht Joel Wicki den Vormittag auf der Rigi ohne Schaden und siegt auch im dritten Gang. Diesmal ist es der Schwyzer Alex Schuler, der am Boden gegen den Entlebucher verliert. Zwei Klubkollegen von Wicki haben derzeit ebenfalls drei Siege: die beiden Brüder Erich und Marco Fankhauser. Erich kann den Urner Stefan Arnold bezwingen, Marco fügte dem Eidgenossen Reto Nötzli die erste Niederlage des Tages zu.

Nebst dem Entlebucher Trio ist auch Andreas Ulrich auf gutem Weg. Der Gersauer, der auf der Rigi 2015 gewann, bezwingt Josef Portmann. Den Nordostschweizern Armon Orlik, Roger Rychen und Daniel Bösch gelingt allen ein zweiter Sieg.

2. Gang

Es läuft bisher gut für die Innerschweiz: Nach dem Erfolg gegen Orlik gewinnt Joel Wicki auch im zweiten Gang gegen Domenic Schneider. Bei zwei Siegen stehen etwa auch Andreas Ulrich (gegen Michael Müller), Erich Fankhauser (gegen Stefan Ettlin), Marco Fankhauser (gegen Stefan Burkhalter), Reto Nötzli (gegen Reto Fankhauser) und Alex Schuler (gegen Toni Kurmann).

Armon Orlik kann seinen ersten Sieg gegen den Nidwaldner Martin Zimmermann verbuchen. Daniel Bösch und Andi Imhof, die im ersten Gang miteinander stellten, kommen ebenfalls zu ihren ersten Siegen. Nicht nach Plan verläuft das Fest bisher für Stoos-Schlussgangteilnehmer Marcel Bieri. Er hat bereits den zweiten Gestellten auf dem Notenblatt.

1. Gang

Joel Wicki kann sich für die Niederlage vom Nordostschweizer revanchieren: Der Sörenberger bezwingt Armon Orlik am Boden und startet wunschgemäss in den Wettkampf. Orlik, der den Kranz auf der Rigi noch nie gewinnen konnte, wurde damit bereits zurückgebunden. Siege feierten im Innerschweizer Lager auch Andreas Ulrich (gegen Roger Rychen), Erich Fankhauser (gegen Stefan Burkhalter), Reto Nötzli (Tobias Krähenbühl) und Alex Schuler (gegen Beni Notz).

Gestellt endeten die Paarungen zwischen Andi Imhof und Daniel Bösch sowie Marcel Bieri und Samir Leuppi. Eine Niederlage kassierte Mike Müllestein: Der Schwyzer verlor gegen Domenic Schneider.

Kurzfristig abmelden musste sich Benji von Ah. Es ist davon auszugehen, dass der Giswiler noch Blessuren vom Innerschweizerischen verspürt. Von Ah klagte nach dem ersten Gang in Ruswil über Schmerzen in der Rippengegend.

Rangliste Steinstossen 50 Kilogramm

  1. Schuler Remo Rickenbach 3.42 m
  2. Jakober Martin Stalden 3.29 m
  3. Laimbacher Martin Galgenen 3.27 m
  4. Reichlin Beat Steinen 3.26 m
  5. Machin Lazaro Zürich 3.02 m
  6. Schleis Simon Engelberg 2.93 m
  7. Märchy Daniel Schwyz 2.90 m
  8. Christen Martin Engelberg 2.70 m
  9. Hess Kilian Meierskappel 2.69 m
  10. Gloggner Alois Perlen 2.68 m
  11. Andermatt Erwin Steinerberg 2.66 m
  12. Schürmann Arno Holzhäusern 2.56 m
  13. Koch Markus Hildisrieden 2.36 m
  14. Andermatt Edgar Steinerberg 2.30 m
  15. Bütler Kurt Sins 2.20 m
  16. Rötscher Marcel Sins 2.20 m

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