Wikinger, die nicht zur EU gehören

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Färöer Die zur dänischen Krone zählenden, im Mittelalter entdeckten 18 Inseln der Färöer liegen im Nordatlantik zwischen den Britischen Inseln, Norwegen und Island. Die Färinger betrachten sich allerdings nicht als Dänen, sondern als eigenständiges Volk, das von den Wikingern abstammt.

Die färöische Sprache ist demnach eher der isländischen und norwegischen Sprache verwandt. Die Färöer sind anders als Dänemark nicht Teil der Europäischen Union.

Die Fischerei als wichtigster Erwerbszweig

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Färöer-Inseln am 12. April 1940 aus strategischen Gründen von Grossbritannien besetzt, um Deutschland zuvorzukommen. Die deutsche Wehrmacht hatte drei Tage zuvor Dänemark und Norwegen besetzt.

Der wichtigste Erwerbszweig der Färinger ist die Fischerei. Haupthandelspartner für den Export sind Grossbritannien, Deutschland, Dänemark und Frankreich.

Neben der Fischerei betreiben die Färöer Landwirtschaft (Schafe, Kartoffeln) und produzieren Wasserkraft für die Stromerzeugung für sich selbst. Alle anderen Güter werden importiert (aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland) und wiederum durch die Fischerei finanziert . (tbu)

WM-Qualifikation, Gruppe B

6. Runde, Freitag, 9. Juni (20.45): Färöer – Schweiz, Andorra – Ungarn, Lettland – Portugal.

1. Schweiz 5 5 0 0 10:3 15. 2. Portugal 5 4 0 1 19:3 12. 3. Ungarn 5 2 1 2 8:6 7. 4. Färöer 5 1 2 2 2:8 5. 5. Lettland 5 1 0 4 2:9 3. 6. Andorra 5 0 1 4 1:13 1