Kanterniederlage für den FC Wil – Ciriaco Sforzas Team geht in Lausanne unter

Der FC Wil verliert das Spitzenspiel der Challenge League gegen Leader Lausanne auswärts deutlich mit 0:5.

Gianluca Lombardi aus Lausanne
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Lausannes Andi Zeqiri (vorne), der Torschütze zum 1:0, behauptet gegen Wils Joel Schmid den Ball.(Bild: Gianluca Lombardi

Lausannes Andi Zeqiri (vorne), der Torschütze zum 1:0, behauptet gegen Wils Joel Schmid den Ball.(Bild: Gianluca Lombardi

Die Wiler waren in Lausanne chancenlos. 0:5 – Ein Resultat, das auch in seiner Höhe verdient war. In den vergangenen drei Spielen hagelte es für die einst beste Abwehr der Liga satte 13 Gegentore.

Der Start in das Topspiel der Runde in der Challenge League verlief durchaus nach den Vorstellungen des FC Wil. Dieser war ordentlich in der Partie und liess wenig zu. Nach vorne versuchte er immer wieder Nadelstiche zu setzen, zu zwingenden Torchancen kamen die Ostschweizer damit aber kaum. Ehe der Leader aus Lausanne in die Partie fand, dauerte es fast 20 Minuten.

Mit wenig Aufwand zum Torerfolg

Wils Neuzugang Anthony Mossi konnte sich in der Folge mehrfach auszeichnen. In der 32. Spielminute musste sich aber auch der kongolesische Goalie bezwingen lassen. Einen satten Schuss wehrte er an die Latte ab, gegen den Nachschuss von Topskorer Andi Zeqiri war er dann aber machtlos. Nur sieben Minuten nach dieser Führung erhöhten die Waadtländer auf 2:0. Linksverteidiger Per-Egil Flo setzte sich auf der Aussenbahn durch und zirkelte den Ball unhaltbar in die hohe Ecke.

Den Wilern konnte man im ersten Durchgang kaum Vorwürfe machen. In der Summe waren die Gastgeber aber die gefährlichere Mannschaft und führten zur Pause verdient.

Auch danach kam von den Wilern deutlich zu wenig. Lausanne hatte die Partie im Griff und schien mit wenig Aufwand den Sieg zu verbuchen. Drehten die Hausherren auf, folgte darauf prompt ein Tor. So geschehen in der 50. Minute als Aldin Turkes auf 3:0 erhöhte.

Am Ende ein Kantersieg

Was danach folgte, war für die Waadtländer wohl ein gutes Auslaufen unter Wettkampfbedingungen. Völlig verdient legten die Hausherren in der Schlussphase doppelt nach und erhöhten auf 5:0. Für die Wiler gibt es aber zumindest den Trost, dass auf der Pontaise regelmässig gegnerische Teams dominiert werden.

Es war für den FC Wil erneut ein Auftritt, der eines Spitzenteams nicht würdig ist. Die Ostschweizer werden nun schnellstmöglich etwas ändern müssen, um aus dieser Negativspirale her­auszukommen. Ein Heimsieg am kommenden Wochenende wird in diesem Fall mehr als nur Pflicht sein. Doch dafür werden die Wiler vieles besser machen müssen.