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Der FC Wil kassiert die erste Niederlage

Der FC Wil unterliegt dem FC Schaffhausen mit 0:2. Einige schwache Minuten und eine unzureichende Chancenverwertung besiegeln diesen Punktverlust.
Gianluca Lombardi
Wils Michael Goncalves (rechts) im Zweikampf. (Bild: Gianluca Lombardi)

Wils Michael Goncalves (rechts) im Zweikampf. (Bild: Gianluca Lombardi)

Nichts wurde es mit dem Traumstart mit sechs Punkten aus zwei Spielen. Das hat sich die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück über weite Strecken selber zuzuschreiben. Vor allem der Start in die zweite Halbzeit missglückte völlig und war schlussendlich auch für die Niederlage mitverantwortlich. Dabei starteten die Wiler durchaus gefällig in diese Partie. Immer wieder spielte das Team schnell nach vorne und tauchte gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auf. Trotzdem gehörte die erste Torchance den Hausherren, Torhüter Zivko Kostadinovic war aber zur Stelle.

Die erste gute Möglichkeit der Gäste vergab Sergio Cortelezzi, er scheiterte mit seinem Weitschuss am starken Frank Grasseler. Trotz einem bis dahin souveränen Auftritt der Wiler brachte Luca Tranquilli Schaffhausen in Führung. Die Gäste aus der Ostschweiz reagierten, suchten weiter ihr Glück in der Offensive. Rückkehrer Silvio vergab auf Zuspiel von Cortelezzi eine gute Gelegenheit auf den Ausgleich. Diese Szene stand letztlich sinnbildlich dafür, warum der FC Wil mit einem 0:1-Rückstand in die Pause musste.

Schwacher Start in die zweite Hälfte

Die Wiler bekundeten dann zu Beginn des zweiten Durchgangs Mühe. Die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück liess Schaffhausen während rund einer Viertelstunde zu viele Freiheiten. Miguel Castroman wusste dies zu bestrafen und erhöhte auf 2:0 für das Heimteam. Die Wiler rappelten sich nach dem zweiten Gegentreffer wieder auf und fanden besser ins Spiel. Schaffhausen konzentrierte sich aber nun fortan darauf, das Resultat zu verwalten. Nur noch selten sahen die Anhänger Angriffsbemühungen des Heimteams.

Doch diese Ausrichtung schien den Erfolg zu bringen. Zwar verzeichnete Wil viele Abschlüsse, dies waren aber zu oft unpräzise. Die Gäste müssen sich am Schluss wohl den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig aus ihren durchaus vorhandenen Möglichkeiten gemacht zu haben. Am Ende reichten diese zwei Schwächephasen der Wiler aus, um das Spiel zu Gunsten des FC Schaffhausen zu entscheiden. Die Gastgeber verteidigten über weite Strecken äusserst abgeklärt und machten es so den gegnerischen Angreifern schwer.

Als nächstes gegen Aufstiegsaspiranten

Wils Trainer Fünfstück meinte nach der Partie: «Wir haben in der Offensive einfach nicht die Durchschlagskraft gehabt, um eine Mannschaft wie Schaffhausen heute in Verlegenheit zu bringen.» Fünfstück fasste damit das Gezeigte der Mannschaften treffend zusammen.

Bereits am kommenden Freitag bietet sich dem FC Wil die Möglichkeit, diese Niederlage vergessen zu machen. Im TV-­Livespiel der dritten Runde gastiert Servette in der IGP-Arena. Um gegen den Aufstiegsaspiranten zu bestehen, wird vor allem in der Offensive ein deutlich konsequenterer Auftritt gefordert sein.

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