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WILLISAU: Geglückter Saisoneinstieg für Altbüronerin Géraldine Ruckstuhl

Bereits zum 36. Mal war das nationale Mehrkampfkader in Willisau zu Gast. Die besten Mehrkämpfer des Landes testeten ihren Formstand – allen voran die Altbüronerin Géraldine Ruckstuhl.
Stefanie Barmet
Géraldine Ruckstuhl (Mitte) distanziert über 100 Meter Hürden Annik Kälin (links) und Lena Wunderlin (rechts). (Bild: Roger Grütter (Willisau, 5. Mai 2018))

Géraldine Ruckstuhl (Mitte) distanziert über 100 Meter Hürden Annik Kälin (links) und Lena Wunderlin (rechts). (Bild: Roger Grütter (Willisau, 5. Mai 2018))

Stefanie Barmet

sport@luzernerzeitung.ch

Nach dem Saisoneinstieg anlässlich des Meetings in Cham ­testete Géraldine Ruckstuhl in Willisau ein weiteres Mal ihren aktuellen Formstand. Am Eröffnungsmeeting in Willisau absolvierte die 20-Jährige einen Vierkampf bestehend aus den Disziplinen 100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstossen und 150-Meter-Lauf. «In allen Disziplinen war ich ­besser als im Vorjahr, was mich natürlich freut.» Über die 100-Meter-Hürden gelang ihr technisch zwar kein guter Lauf, dennoch stoppten die Uhren bei 14,02 Sekunden, womit sie lediglich zwei Zehntelsekunden über ihrer Bestzeit blieb.

Weiter ging es mit dem Hochsprung. In dieser Disziplin übersprang Ruckstuhl im vergangenen Jahr die Höhe von 1,81 Metern. Nach Anlaufschwierigkeiten zu Beginn fand sie immer besser in den Wettkampf. «Bei 1,81 musste ich im Rasen Anlauf nehmen, das war für diese Höhe sicher nicht ideal. Schade, dass ich sie dann dreimal riss. Dennoch war es ein guter Wettkampf.» Im Kugelstossen zeigte Ruckstuhl dann konstante Würfe, der weiteste landete nach 13,37 Metern, womit sie rund ­einen halben Meter hinter ihrer Bestleistung blieb. «Technisch liegt noch einiges drin, zudem fehlte mir momentan aufgrund der vielen Trainingseinheiten die Spritzigkeit.»

Standortbestimmung auf dem Weg nach Götzis

Im abschliessenden 150-Meter-Lauf bei Sonnenschein stellte sie in 18,67 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf. «Technisch gibt es auch da noch einiges zu verbessern. Ich habe mich zu früh aufgerichtet, hatte zu wenig lange Vorlage und fühlte mich nicht besonders spritzig. Die Zeit zeigt dennoch, dass ich auch im Laufbereich Fortschritte gemacht habe.»

Insgesamt stellte sie 1115 Punkte mehr auf als im Vorjahr und siegte mit 90 Punkten Vorsprung vor der zwei Jahre jün­geren Annik Kälin (AJ TV Landquart). Die Bündnerin war einzig über 150 Meter drei Zehntelsekunden schneller als Ruckstuhl. In allen anderen Disziplinen ging der Tagessieg an die Altbüronerin. «Allgemein darf ich mit ­meinen gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Das Meeting diente als Standortbestimmung und sollte aufzeigen, wo ich stehe. Vor so vielen bekannten Gesichtern anzutreten, ist immer extrem cool.»

Der Formaufbau ist auf das Mehrkampfmeeting in Götzis ausgerichtet, das am 26. und 27. Mai stattfindet. «Erst daraufhin werden wir die Trainingsum­fänge reduzieren.» An derselben Stätte stellte sie im Vorjahr bei ihrer Premiere einen Schweizer Rekord im Speerwerfen (58,41 Meter) sowie im Siebenkampf auf, den sie später anlässlich der U20-Europameisterschaften auf 6357 Punkte verbesserte. In Götzis möchte sie sich heuer für die Europameisterschaften qualifizieren. Diese finden Anfang August in Berlin statt und sollen zum Saisonhöhepunkt werden. Um sich nach der WM-Teilnahme in London für ihren zweiten Grossanlass bei den Aktiven zu qualifizieren, sind 5900 Punkte gefordert.

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