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WIMBLEDON: Federer favorisiert die arrivierten Kräfte

Selfies mit dem Maestro: Überall wo Federer auftaucht, ergibt sich etwa ein ähnliches Bild. (Bild: Peter Klaunzer/Keystone. London, 3. Juli 2017)

Selfies mit dem Maestro: Überall wo Federer auftaucht, ergibt sich etwa ein ähnliches Bild. (Bild: Peter Klaunzer/Keystone. London, 3. Juli 2017)

Als sich Roger Federer vor gut einer Woche aus dem Büro von Halles Turnierdirektor Ralf Weber verabschiedete, hatte der Boss des ATP-500-Wettbewerbs einen dringenden Wunsch an den Maestro: «Hol’ noch mal das Double, Roger», sagte Weber zu seinem Starspieler, der zuvor zum neunten Mal zum Rasenkönig in Ostwestfalen ausgerufen worden war. Er werde «alles Menschenmögliche tun», gab Federer damals zurück, «aber es wird verdammt hart. Ich freue mich aber auf alles, was kommt.»

Zunächst heisst das: runde eins in Wimbledon, die Partie gegen den unwägbaren Ukrainer Alexander Dolgopolow (Dienstag, 4. Juli, 17.30/SRF zwei). 3:0 führt Federer im direkten Vergleich, sein Rivale aber ist, das weiss die Tennisszene, an einem guten Tag zu allem in der Lage. Auch gegen die Besten und Allerbesten. «Ich muss total fokussiert, aber auch entspannt sein», fordert Federer von sich selbst.

Die Zeit, der Moment der Bewährung ist also für Federer gekommen, die Chance auch, den grossen Traum vom achten Titel in Wimbledon zu verwirklichen – in einer Saison, die sich bisher nur selten an irgendwelche Drehbücher oder plausible Szenarios gehalten hat. Zwei Grand-Slam-Sieger gab es bisher, sie hiessen Federer und Nadal, und beide waren bekanntlich schon ein ums andere Mal als Major-Sieger abgeschrieben worden. Geht das nun so weiter in Wimbledon? «Auf Rasen setzen sich Spieler durch, die grosse Erfahrung auf diesem Belag haben. Und die wissen, wie man auch in der zweiten, nervlich belastenden Turnierwoche erfolgreich spielt», sagt Federer und hält deshalb die etablierten Kräfte für «stark favorisiert». Sich selbst schliesst er auch ein: «Natürlich bin ich mit im Rennen. Es ist ja auch das grösste Ziel, das ich in jedem Jahr auf der Tour habe.» (all)

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