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«Wir gehören sicher zu den schnelleren Teams»

Nachgefragt bei Danijel Eric, Trainer Swiss Central Basket
Daniel Schriber

Danijel Eric, in wenigen Tagen geht’s los mit der neuen Saison. Nervös?

Nein, ich bin selten nervös. Ich freue mich viel mehr darauf, dass es nun endlich wieder losgeht.

Mit Genf treffen Sie gleich zum Start auf einen harten Brocken.

Genf gehört für mich klar zu den grossen Titelfavoriten. Das Team verfügt nicht nur über drei starke Ausländer, sondern auch mehrere Schweizer Nationalspieler, die – ganz im Gegensatz zu unseren Spielern – allesamt als Profis ihr Geld verdienen.

Keine Chance also?

(Schmunzelt.) Wenn es so wäre, müssten wir gar nicht antreten. Wir haben letztes Jahr in mehreren Spielen bewiesen, dass wir gegen Topteams nicht nur bestehen, sondern sogar siegen können. Das gibt uns Mut und Selbstvertrauen. Aber klar: Im Duell zwischen SCB und dem Cupsieger sind die Rollen klar verteilt.

Sie haben es erwähnt: Mit Ausnahme der beiden Amerikaner Chatman und Thompson sind bei SCB alles Amateure. Wie kompensieren Sie diesen Nachteil?

Das verrate ich doch nicht öffentlich. (Lacht.) Nein, im Ernst: Unsere Schweizer sind zwar keine Profis – doch verstecken müssen wir uns trotzdem nicht. Die Spieler haben verstanden, dass sie die Extrameile gehen müssen – dass sie doppelt so schnell rennen und extra so hart trainieren müssen. Unser Captain Michael Plüss zum Beispiel ist in der ganzen Liga für seine aufsässige Verteidigung bekannt. Und über einen Wurfspezialisten wie Marco Lehmann würde sich wohl noch manches Team freuen.

Lehmann war in den Vorbereitungsspielen Ihr bester Punktesammler.

Vor zwei Saisons spielte Marco noch in der Nationalliga B – und nun gehört er zu den besten Werfern der NLA. Es ist wirklich toll zu sehen, wie er sich entwickelt hat. Nach einer starken «Rookie»-Saison strotzt er nur so vor Selbstvertrauen.

Und was erwarten Sie von den beiden Amerikanern?

Eric Thompson ist sehr kräftig – hat aber konditionell sicher noch Luft nach oben. Von Austin Chatman erhoffe ich mir sehr viel. Er übernimmt in unserem Spiel die Rolle des Denkers und Lenkers. Ausserdem ist er pfeilschnell …

... wie auch Lehmann und Plüss.

Genau. Wir gehören sicher zu den schnelleren Teams. Das allein nützt jedoch nichts: Erfolg werden wir haben, wenn wir diese Schnelligkeit in Cleverness umsetzen.

Welche Ziele setzen Sie sich für die neue Saison?

Letztes Jahr haben wir uns nach einer guten Saison verdient für die Play- offs qualifiziert. Da die Liga auf zwölf Teams aufgestockt wurde, wird es ­sicher nicht leicht, dies zu wiederholen. Trotzdem: Wenn wir es schaffen, uns kontinuierlich zu verbessern und an unserem Spiel zu arbeiten und gleichzeitig von Verletzungen verschont ­bleiben, können wir es wieder unter die ersten acht schaffen.

Ihr Tipp für das erste Heimspiel am Samstag?

Alles ist möglich. Aber für das muss vieles zusammenpassen.

Interview: Daniel Schriber

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