«Wir werden auch nach der Wettkampfpause bereit sein» – der FC Luzern bleibt trotz Spielausfällen optimistisch

Wegen des Corona-Virus sind die FCL-Heimspiele gegen Basel und im Cup gegen YB verschoben. Trainer Fabian Celestini wird deswegen nicht nervös.

Daniel Wyrsch
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Trainer Fabio Celestini und Assistenztrainer Genesio Colatrella.

Trainer Fabio Celestini und Assistenztrainer Genesio Colatrella. 

Martin Meienberger/Freshfocus (Thun, 22. Februar 2020)

Fabio Celestini versucht, der schwierigen Situation eine positive Seite abzugewinnen. Die wegen des Corona-Virus verschobenen Heimspiele gegen Basel und im Cup gegen die Young Boys sollen für den FC Luzern kein Nachteil sein. «Wir haben einen Lauf, sind die ersten fünf Rückrundenspiele ungeschlagen geblieben. Da ist der Moment dieser Spielverschiebungen sicher nicht ideal, aber ich bin überzeugt, dass wir auch nach der Wettkampfpause wieder bereit sein werden», sagt FCL-Trainer Celestini.

Während dieser unerwarteten Phase ohne Spiele hätten die verletzten Leistungsträger Christian Schwegler (muskuläre Probleme im Wadenbereich), Pascal Schürpf (Schmerzen in den Adduktoren) und Ibrahima Ndiaye Zeit, sich zu erholen.

Ndiaye hat seinen Bruder bei einem Unfall verloren

Der 21-jährige Flügelspieler Ndiaye hatte beim letzten Match am Samstag vor einer Woche in Thun (1:1) pausiert, weil er angeschlagen war. «Eine reine Vorsichtsmassnahme», hatte Celestini erklärt. Doch auch in der vergangenen Woche nahm Ndiaye nicht am Training teil. «Aus persönlichen Gründen», begründete der FC Luzern dessen Absenz. Inzwischen ist der Grund bekannt: Der Bruder des fünfmaligen Saisontorschützen verlor bei einem Verkehrsunfall in Senegal sein Leben. Ein schwerer Schicksalsschlag für Ndiaye, der zur Beerdigung in sein Heimatland zurückgekehrt ist und vom Verein dafür mehrere Tage frei bekommen hat.

Der FCL trainierte zuletzt am Samstag, am Sonntag hatten die Profis frei. Am Montag um 10 Uhr steht eine Übungseinheit auf dem Programm. Am Dienstag ist allenfalls ein Testspiel geplant, damit das Team im Rhythmus bleibt. Luzern-Präsident Philipp Studhalter nimmt heute um 14 Uhr in Bern an einer SFL-Sitzung mit den anderen 19 Klubchefs teil. Thema: Wie geht’s mit der Meisterschaft trotz des Corona-Virus weiter?

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