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Zeitmess-Chaos von Crans-Montana geht weiter: Doch kein Podestplatz für Joana Hählen – Corinne Suter wird Dritte

Das Chaos rund um die Zeitmessung bei der Weltcup-Abfahrt der Frauen in Crans-Montana hat eine weitere Peinlichkeit mit sich gebracht. Das als offiziell deklarierte Klassement ist nochmals überarbeitet worden. Die Leidtragenden sind Joana Hählen und Lara Gut-Behrami.
Doch nicht auf dem Podest: Joana Hählen. (Bild: Alessandro della Valle / Keystone)

Doch nicht auf dem Podest: Joana Hählen. (Bild: Alessandro della Valle / Keystone)

(sda)

Erst drei Stunden nach Rennschluss waren am Samstag die Ergebnisse der Abfahrt als offiziell verkündet worden. Die Panne bei der Zeitmessung, hervorgerufen durch die phasenweise nicht funktionierende Verbindung zwischen der an der Ziellinie installierten Infrastruktur und dem Zeitnehmerraum, hatte zu grossen Verzögerungen, noch grösseren Diskussionen und schliesslich einem Protest von Jürgen Kriechbaum geführt. Der Cheftrainer der österreichischen Frauen-Equipe zweifelte die aufgrund der handgestoppten Fahrzeiten erstellte Rangliste an.

Demnach hatte die Italienerin Sofia Goggia das Rennen vor Joana Hählen und Lara Gut-Behrami gewonnen und war die ÖSV-Fahrerin Nicole Schmidhofer Vierte geworden. Standbilder der Zieldurchfahrten hatten allerdings gezeigt, dass die Kärntnerin im Vergleich zu Joana Hählen oder Lara Gut-Behrami vorne gelegen hatte und so hinter Sofia Goggia die Zweitschnellste war.

Im nun überarbeiteten Klassement werden hinter der unumstrittenen Siegerin Sofia Goggia Nicole Schmidhofer als Zweite und Corinne Suter als Dritte geführt. Aus dem ersten Podestplatz im Weltcup für Joana Hählen ist also nichts geworden. Dafür darf sich nun Suter über ihre erste Weltcup-Klassierung unter den ersten drei freuen. Gut-Behrami folgt hinter Schmidhofers Teamkollegin Stephanie Venier auf Platz 6.

Die neuerlichen Änderungen im Klassement haben sich nach einer weiteren Konsultation der per Hand gestoppten Zeiten durch die bei der FIS verantwortliche Arbeitsgruppe und Vertreter der für die Zeitmessung zuständigen Firma Swiss Timing ergeben. In einem Communiqué lässt der Internationale Skiverband (FIS) wissen, dass die Berechnung des Korrektur-Faktors fehlerhaft war.

Die als massgebende Differenz bestimmten 13 Hundertstel waren von der handgestoppten Fahrzeit irrtümlich subtrahiert statt addiert worden - eine Fehlleistung, mit der sich die Verantwortlichen in dieser peniblen Angelegenheit noch einmal der Lächerlichkeit preisgegeben haben.

Hinweis: So sieht das neue Klassement aus

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