Tennis
Adam Moundir rettet Zentralschweizer Bilanz

Die Zentralschweizer Tennisprofis tun sich in ihren internationalen Einsätzen schwer.

Albert Krütli
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Adam Moundir.

Adam Moundir.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 15. Mai 2021)

Die Profis aus der Zentralschweiz taten sich bei ihren Einsätzen auf der Tour der International Tennis Federation (ITF) mit einer Ausnahme schwer. Sowohl Tina Nadine Smith beim 60 000-Dollar-Turnier in Sydney (Australien) als auch Noah López beim 15 000-Dollar-Turnier in Monastir (Tunesien) scheiterten bereits in der 1. Runde des Haupttableaus. Smith (WTA 745) musste sich der 23-jährigen Australierin Petra Hule (WTA 723), der späteren Finalistin, in drei Sätzen geschlagen geben. López (ATP 1003) unterlag Xiaofei Wang (ATP 736, China), der den Halbfinal erreichte.

Kristina Milenkovic profitierte in Monastir zunächst von einem Forfaitsieg, ehe sie in der nächsten Runde ausschied. Kay Quirijns, der 17-jährige Junior aus Unterägeri, versuchte sich beim 15 000-Dollar-Turnier in Heraklion (Griechenland), überstand aber die Startrunde der Qualifikation nicht.

So konnte schliesslich nur Adam Moundir (ATP 719), die Nummer 1 der Zentralschweiz, etwas Zählbares vorweisen. Der 27-jährige Luzerner feierte im Hauptfeld des 15 000-Dollar-Turniers in Villers-les-Nancy (Frankreich) zwei Siege, ehe er im Viertelfinal an Alec Deckers (ATP 629) scheiterte. Der Franzose verlor danach gegen den späteren Turniersieger Dan Added (ATP 279, Frankreich).

Beim Tennis-Europe-Juniorenturnier der 3. Kategorie in Podgorica (Montenegro) schaffte die 15-jährige Obwaldnerin Sultana Mavric im Doppel mit Petra Mirkovic den Sprung in den Final, der dann allerdings in zwei Sätzen verloren ging.