Segeln
Einmal Top, einmal Flop: Das reicht dem YC Tivoli nicht für den Aufstieg

Die Segler des Yachtclubs Tivoli können an Act 2 der Promotion League auf dem Sempachersee nicht um den Aufstieg mitmischen.

Walter Rudin
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Die Crew des Yachtclubs Tivoli.

Die Crew des Yachtclubs Tivoli.

Bild: Frank Hoogland (Nottwil, 27. August 2022)

Der Yachtclub Sempachersee mit seiner idyllischen Location in Eggerswil bei Nottwil segelt zwar in der Liga der Schweizer Klubmeisterschaft nicht mit, trotzdem war er Organisator der zweiten Runde der Promotion League. Damit wurde erstmals in der Geschichte der Liga ein Act auf dem Sempachersee ausgetragen. «Wir wollen immer wieder neue Reviere zeigen und wollten deshalb hierherkommen, zumal der Club über eine ausgezeichnete Infrastruktur verfügt», erklärte Markus Bläsi, Sportdirektor der Liga.

Der Luzerner Yachtclub Tivoli ist der einzige Zentralschweizer Vertreter in der 3. Liga der Schweizer Klubmeisterschaft. Mit ihrem Abschneiden am ersten Act in Ascona waren die Stadtluzerner nicht ganz zufrieden, es hatte an Konstanz gefehlt. Neben einem Laufsieg hatte man sich bei zwei Flights gar am Ende des Feldes eingereiht.

Mehrere Rennen abgebrochen

Am vergangenen Wochenende trat die Luzerner Crew mit Skipper Carlo Fischer, Peter Graber, Patrick Müller und Martin Weber nun zum zweiten Act an. Die zwölf Klubmannschaften mussten lange warten, erst gegen Samstagabend ermöglichte die eintreffende Bise fünf faire Rennen auf dem Sempachersee. Die Luzerner schlugen sich gut und griffen am Sonntag als Zweitplatzierte des Zwischenklassements ins Geschehen ein.

Allerdings konnten sie nicht an die guten Leistungen des Vortages anschliessen. Der Wind war weniger konstant und stark drehend. Mehrere Rennen mussten abgebrochen werden, weil die Verhältnisse nicht mehr regulär waren. «Es ist uns tatsächlich nicht mehr optimal gelaufen», sagte Fischer nach der Regatta.

«Wir haben auf diese Saison zwei neue Mitglieder in unsere Crew integriert, die bringen zwar viel Potenzial, aber noch wenig Regattaerfahrung mit. Manchmal funktioniert das super, aber manchmal deckt das auch kleine Lücken auf.»

Die Stimmung sei aber trotzdem gut, man pflege eine positive Fehlerkultur und werde noch intensiver trainieren. Obwohl mit dem Aufstieg diese Saison wohl nicht mehr zu rechnen ist, abschreiben sollte man die Crew des Yachtclubs Tivoli nicht.

Resultate: swiss-sailing-league.ch