Eishockey
Von den Zentralschweizern 2.-Ligisten befindet sich nur der HC Seetal in Nöten

Der Kampf um die Playoffs hat für die Zentralschweizer Eishockey-Zweitligisten begonnen. Eine Zwischenbilanz.

Michael Wyss
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«Zufrieden können wir mit den bisherigen Auftritten nicht sein. Wir haben viele Punkte gegen vermeintlich schwächere Teams liegen gelassen. Das schmerzt», zeigt sich Sursee-Routinier Michael Schmerda enttäuscht. «Wir konnten auch nicht ganz aus dem Vollen schöpfen, weil wir doch einige Verletzte hatten, die nun aber ins Team zurückkehren.» Die Playoffs (Top 8) sind das minimale Ziel, welches das Team von Headcoach Josef Kovacik ansteuert. Zuletzt feierten die Surentaler (5. Rang; 14 Punkte) einen eminent wichtigen 7:5-Erfolg bei Pregassona Ceresio Red Fox. Auf Kurs ist Küssnacht mit dem zwischenzeitlichen 3. Rang und 16 erspielten Punkten. Stürmer Jaromir Gogolka:

«Die Tabelle lügt bekanntlich nie. Wo wir stehen, das haben wir uns auch verdient mit harter Arbeit. Wir sind eine verschworene Truppe und können noch gefährlich werden für jeden Gegner, wenn wir vor Verletzungen verschont bleiben.»

Nicht zufrieden mit der Tabellenlage ist Zug-Trainer Alex Wirz. «Als EVZ möchte man natürlich oben stehen, die Realität zeigt aktuell ein anderes Bild. Doch ich bin überzeugt, dass wir in der Rückrunde mit dieser jungen Mannschaft einen Schritt nach vorne machen werden. Die Spieler sind willig und der Teamgeist stimmt, im Trainerstaff sind wir auch gefordert und müssen noch härter arbeiten. Dann kommt es gut.» Aktuell stehen die Zuger auf dem 6. Rang mit 13 Punkten.

Diesmal soll der Ligaerhalt sportlich klappen

Bei Schlusslicht Seetal sieht es im Kampf um die Playoffs nicht rosig aus. Die Tabelle präsentiert kein gutes Bild mit fünf Zählern nach dem 8. Spieltag. Letzte Saison konnte man den sportlichen Abstieg nicht verhindern, profitierte am Klassenerhalt am grünen Tisch. Diese Saison will man es aber aus sportlicher Sicht schaffen. Trainer Sami Sumkin: «Wir stehen nicht dort, wo wir wollen. Wir brauchen schnell ein Erfolgserlebnis. Noch ist alles möglich, doch wir müssen jetzt punkten. Wir sind gefordert.» Die Top 8 erreichen die Playoffs, die Teams auf Rang 9 und 10 müssen in die Abstiegsrunde.

Eishockey

MyHockey League: Martigny – Seewen 4:1. Thun – Frauenfeld 4:2. Huttwil – Dübendorf 3:0. Bülach – Düdingen 0:1. Chur – Lyss 4:1. Arosa – Franches-Montagnes 5:0. – Rangliste (alle 15 Spiele): 1. Martigny 33. 2. Thun 32. 3. Arosa 31. 4. Chur 28. 5. Seewen 26. 6. Huttwil 22. 7. Dübendorf 20. 8. Lyss 20. 9. Düdingen 18. 10. Bülach 17. 11. Franches-Montagnes 12. 12. Frauenfeld 11.

1. Liga: Reinach – Luzern 4:6. Rheintal – Herisau 6:8. Oberthurgau – Burgdorf 0:3. Unterseen-Interlaken – Wil 3:6. Argovia – Wetzikon 4:1. Prättigau-Herrschaft – Bellinzona 5:2. – Rangliste (alle 12 Spiele): 1. Wil 27. 2. Luzern 27. 3. Prättigau-Herrschaft 26. 4. Wetzikon 25. 5. Bellinzona 24. 6. Rheintal 21. 7. Argovia 21. 8. Herisau 15. 9. Reinach 12. 10. Burgdorf 11. 11. Oberthurgau 11. 12. Unterseen-Interlaken 1.

Reinach – Luzern 4:6 (2:2, 1:2, 1:2)
KEB Oberwynental. – 195 Zuschauende. – Tore: 7. Niklas Maurenbrecher (Henrik Maurenbrecher) 0:1. 8. 1:1. 14. 2:1. 16. Mächler (Scheiber, Emanuel Guidon/Powerplay) 2:2. 23. 3:2. 29. Bossi (End/Powerplay) 3:3. 33. Gianmarco Guidon (Emanuel Guidon, Küng) 3:4. 43. Emanuel Guidon (Gianmarco Guidon) 3:5. 46. Schlatter 3:6. 58. 4:6.

2. Liga: Wallisellen – Zug 10:4. Ascona – Küssnacht 3:5. Pregassona/Ceresio – Sursee 5:7. Bellinzona – Seetal 10:0. – Rangliste: 1. Wallisellen 9/21. 2. Pregassona/Ceresio 11/17. 3. Küssnacht 8/16. 4. Ascona 9/16. 5. Sursee 9/14. 6. Zug 9/13. 7. Bassersdorf 9/12. 8. Bellinzona 9/10. 9. Küsnacht 7/8. 10. Seetal 8/5.