Ringen
Willisauer Lions können den Meisterschaftsfinal planen

Die Willisauer Ringer siegen im Halbfinal-Hinkampf deutlich 24:13.

Simon Gerber
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Tobias Portmann (rechts) gehört zu den Willisauer Siegerkämpfern.

Tobias Portmann (rechts) gehört zu den Willisauer Siegerkämpfern.

Corinne Glanzmann/ Luzerner Zeitung

Wie es sich mit Blick auf das grosse und gut besetzte Kader schon vor der Saison abgezeichnet hat, greift Willisau in der Teammeisterschaft wieder nach der Meisterkrone. Mit dem deutlichen 24:13-Sieg im ersten Halbfinal gegen Einsiedeln stehen die Luzerner mit einem Bein im Final. «Nach Startschwierigkeiten lief es für uns nach der Pause wie am Schnürchen. Wir werden ganz sicher nichts mehr anbrennen lassen und den Vorsprung im Rückkampf mit einer konzentrierten Leistung verteidigen», sagt Timon Zeder, der technische Leiter der Lions. Durch verletzungsbedingte Ausfälle fehlte es Einsiedeln gegen den Titelverteidiger an der nötigen Durchschlagskraft. Trotzdem waren es die aufmüpfigen Schwyzer, die das Zepter in den leichtesten Gewichtsklassen mit drei souverän gewonnenen Duellen durch Oleksandr Golin, Patrick Dähler und Lars Neyer an sich rissen. Mit dieser starken Leistung lagen die Klosterdorf-Ringer vor der Pause 9:8 in Führung.

Im zweiten Kampfabschnitt setzte wie erwartet der Willisauer Steigerungslauf ein. Diesen startete Rasul Israpilov. Er diktierte die Begegnung gegen Sascha Schmid und siegte mit 9:4-Punkten. Den Abschluss der gelungenen Willisauer Vorstellung machten drei junge internationale Aushängeschilder. Mansur Mavlaev ist noch ungeschlagen und feierte gegen Yves Neyer den zehnten Saisonsieg. Mühelos setzte sich das überragende Brüderduo Tobias und Michael Portmann gegen allerdings nicht allzu starke Gegner ohne einen Punktverlust durch. Der Rekordmeister setzte mit sechs von zehn möglichen Siegen ein deutliches Zeichen für den Finaleinzug am nächsten Samstag. (sige)

Einsiedeln – Willisau Lions 13:24
57 kg: Oleksandr Golin s. Florian Schärli 4:0. – 61 kg: Patrick Dähler s. Timon Koch 2:1. – 65 kg: Lars Neyer s. Timon Zeder 3:0. – 70 kg: Michel Schönbächler s. Mathias Martinetti 3:1. – 75 kg: Cyrill Kälin v. Tobias Portmann 0:4. Sulayman Quarishi v. Michael Portmann 0:4. – 80 kg: Yves Neyer v. Mansur Mavlaev 0:4. – 86 kg: Sascha Schmid v. Rasul Israpilov 1:3. – 97 kg: Andreas Burkard forfait – Stefan Reichmuth 0:4. – 130 kg: Sven Neyer v. Delian Alishahi 0:3.

Freiamt – Kriessern 14:17
57 kg: Flurin Meier v. Sandro Hungerbühler 1:2. – 61 kg: Nils Leutert v. Dimitar Sandov 0:3. – 65 kg: Nino Leutert v. Dominik Laritz 1:3. – 70 kg: Pascal Strebel s. Fritz Reber 3:0. – 75 kg: Randy Vock v. Marc Dietsche 0:2. Yves Müllhaupt v. David Loher 1:2. – 80 kg: Tanguy Derbellay s. Tobias Betschart 3:1. – 86 kg: Christian Zemp s. Fabio Dietsche 2:1. – 97 kg: Marc Weber s. Philipp Hutter 3:0. – 130 kg: Roman Zurfluh v. Ramon Betschart 0:3.

Ringen Final: Willisau vs. Muri. Tobias Portmann (rot) und Pascal Strebel. Bild: Corinne Glanzmann (Willisau, 21. Dezember 2019)

Ringen Final: Willisau vs. Muri. Tobias Portmann (rot) und Pascal Strebel. Bild: Corinne Glanzmann (Willisau, 21. Dezember 2019)

Corinne Glanzmann / Luzerner Zeitung